Die Formel 1 könnte in naher Zukunft in Dänemark fahren – Pläne für ein Stadtrennen in Kopenhagen
Für ein Stadtrennen in Kopenhagen, das an mehreren Sehenswürdigkeiten wie dem Parlament vorbei, sowie über zwei große Ostsee-Brücken führen soll, stehen angeblich fast 70 Millionen Euro jährlich bereit.
„Wir sind begeistert über die Möglichkeit, ein potenzielles Rennen hier in Dänemark zu entwickeln“, sagt F1-Boss Chase Carey nach einem Treffen mit dänischen Verantwortlichen zu ‚Reuters‘. Kopenhagen biete eine ‚großartige Plattform‘, schwärmt Carey.
Bereits ab 2020 könnte es soweit sein. Hinter dem Projekt stehen der ehemalige dänische Bildungsminister Helge Sander und Ex-Saxo-Bank-Mitbesitzer Lars Seier Christensen. „Es war aber nicht unser erstes Treffen“, sagte Sander zu ‚motorsport-magazin.com‘. „Im Juni waren wir bereits in London und haben dort unser Projekt vorgestellt. Danach hatten wir noch zwei weitere Treffen, das Meeting in Kopenhagen war bereits das vierte.“
Auch der deutsche Streckenarchitekt Hermann Tilke ist bereits mit im Boot. „Die Atmosphäre dort ist besonders und ganz anders als bei den bisherigen Stadtkursen. Ein Rennen dort würde sich komplett von allen anderen unterscheiden“, wird Tilke von dem Online-Magazin zitiert.
Der Kurs soll 4,7 Kilometer lang sein und rund 100.000 Zuschauern Platz bieten.
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