Christian Klien hat seine Ankündigung wahrgemacht und den vierten Lauf der European-Le-Mans-Series (ELMS) in Le Castellet gewonnen
Gemeinsam mit seinen Morand-Teamkollegen Gary Hirsch und Pierre Ragues stand der Vorarlberger am Ende eines ereignisreichen Rennens erstmals in dieser Saison auf der obersten Stufe des Podiums.
Am Start zog Pipo Derani im Oreca-Nissan überraschend Harry Tincknell (Jota) davon und musste erst nach rund 20 Minuten im Überrundungsverkehr die Führung abgeben. Tincknells Teamkollege Filipe Albuquerque konnte die Spitze im zweiten Stint verteidigen, aber Jota-Team Finanzier Simon Dolan rutschte noch bis auf den vierten Rang zurück.
Klien übernahm dann einen Doppelstint den 90-minütigen Schluss-Turn. An der Spitze lieferten sich die Teams von Morand, Signatech und Murphy einen harten Fight, ehe die Briten aufgrund einer Durchfahrtsstrafe zurückfielen. Klien verteidigte die Spitze dann souverän und überquerte die Zielline mit 5,5 Sekunden Vorsprung auf Paul-Loup Chatin.
„Ein phantastischer Tag für uns. Ich freue mich, dass ich meinen Beitrag zum ersten Sieg für unser Team beitragen konnte, und wir unsere Chancen auf eine Top-Platzierung wahren können“ freute sich Klien. Morand liegt nun mit 18 Zählern Rückstand auf Signatech und acht Punkten hinter Jota-Sport an dritter Stelle.
Tombazis: Dürfen uns nicht von Herstellern abhängig machen
Nikolas Tombazis hat klargestellt, dass sich die Formel 1 nicht von den Autoherstellern abhängig machen darf.
Williams FW48 hat vor Miami bereits abgespeckt
Das Atlassian Williams F1 Team hat einen Plan entwickelt, um durch Gewichtsreduzierung des Wagens eine Sekunde pro Runde herauszuholen.