Red Bull Pilot Daniel Ricciardo wurde Aufgrund eines „Unsafe Releases“ im Rennen von Malaysia bestraft. Am nächsten Wochenende in Bahrain wird er um zehn Plätze in der Startaufstellung zurückversetzt.
Pechsträhne
Nach seinem ersten Rennen für Red Bull Infiniti Racing wurde der Australier nach dem Rennen disqualifiziert. Der Grund dafür war ein zu hoher Benzindurchfluss pro Stunde, erlaubt sind 100 Liter. Im zweiten Rennen wurde Daniel Ricciardo ebenfalls durch Fremdeinwirkung gestoppt. Bei einem regulären Boxenstopp wurde das linke Vorderrad nicht ordnungsgemäß festgezogen. Er musste noch in der Boxengasse anhalten und von seiner Crew zurück zur Red Bull Box geschoben werden. Das kostete dem Australier wertvolle Zeit und den Platz in den Punkten. Noch dazu kam, dass die FIA eine zehn Sekunden „stop and go“ Strafe verhängte. Er kam jedoch nicht dazu diese Strafe wahrzunehmen, weil beim Boxenstopp der Frontflügel beschädigt worden war. Auf der Strecke gab der Frontflügel unter dem hohen Druck endgültig den Geist auf und brach. Ricciardo stellte am Ende der Runde den Boliden in der Box ab und lag zum Zeitpunkt zwei Runden hinter dem Führenden, Lewis Hamilton.
Volle Breitseite
Noch dazu kommt, dass der Strafsenat aufgrund des „unsafe releases“ nicht nur die zehn Sekunden „stop an go“ Strafe ausspricht, sondern den Australier im nächsten Rennen in Bahrain um zehn Plätze in der Startaufstellung zurückversetzt. Das Bittere für Ricciardo dabei ist, dass beide Probleme nicht von ihm verschuldet waren. „Im Rennsport kann es manchmal recht unbarmherzig zugehen und leider spielen auch ab und zu andere Faktoren eine Rolle“, sagte Ricciardo gegenüber der „Australian Associated Press“.
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