Ferrari Präsident Luca die Montezemolo und Bernie Ecclestone trafen sich in London, um die Zukunft der Formel 1 zu diskutieren. Beide sind absolut keine Fans des neuen Reglements…
Alter Sound mit weniger Runden ?
Rund um das Rennwochenende in Bahrain sind mehrere entscheidende Treffen zu erwarten, bei denen auch FIA Präsident Jean Todt eingebunden wird. Einer der Diskussionspunkte werden die neuen Sensoren zur Messung des Benzindurchflusses sein und wie mit den kontroversiellen Daten umgegangen wird. Weiters denken die beiden Granden über eine Verkürzung der Grand Prix Distanz nach, damit bei den Motoren wieder eine Drehzahl von knapp 15.000 Umdrehungen pro Minute erreicht werden kann. Das würde den Sound erheblich verändern.
Mercedes versus Renault
Die Dominanz von Mercedes und seiner Kundenteams Williams und Mc Laren lässt aber Widerstand gegenüber einer neuerlichen Reglement-Änderung erwarten.
Motorenhersteller Renault, der im Verbund mit Red Bull gegen die neuen Durchfluss-Sensoren kämpft, sieht eine mögliche Lösung der Sound-Problematik in der Lockerung der Verbrauchsbegrenzung für den Treibstoff.
„Die Regeln sehen eine Drehzahlbegrenzung bei 15.000 Umdrehungen pro Minute vor, aber die Begrenzung des Treibstoffverbrauches senken sie deutlich auf 12.000 und gegen Rennende gar auf ungefähr 11.000 Umdrehungen pro Minute“, wird Renault Chefingenieur Remi Taffin in der italienischen Tuttosport zitiert.
„Das macht schon einen großen Unterschied“, erklärt Taffin weiter. „Wenn wir einen anderen Sound haben wollen, müssen wir die Drehzahl erhöhen, aber das macht nur Sinn, wenn auch die Begrenzung des Treibstoffverbrauches geändert wird“, so der Chefingenieur weiter.
Ferrari und Red Bull vor Buy-In ?
Interessant könnte nun auch der Umstand werden, dass sich Formel 1-Zampano Ecclestone letztes Wochenende mit CVC-„Häuptling“ Donald Mackenzie in Malaysia getroffen hat. Möglicherweise wird die Aktionärsstruktur der Formel 1 geändert. Ferrari und Red Bull könnten ein Angebot erhalten, sich hier einzukaufen. Für Spannung ist also auf allen Ebenen gesorgt.
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