Lewis Hamilton holte in Japan einen ungefährdeten Rennsieg und baute seine WM-Führung auf Rivale Sebastian Vettel, der nur Sechster wurde, auf 67 Zähler aus
In den ausstehenden vier Rennen kann Sebastian Vettel mit vier Siegen noch 100 Punkte einfahren. Aktuell liegt der Heppenheimer aber bereits 67 Zähler hinter WM-Leader Lewis Hamilton, der mit seinem neunten Saisonsieg auf der Achterbahn in Suzuka wohl für die Entscheidung in der Meisterschaft sorgen konnte. „Es war ein starkes Wochenende des gesamten Teams und heute ein Riesenspaß auf der Strecke. Natürlich bin ich jetzt sehr, sehr glücklich“, sagte der 33-jährige Brite, an dessen fünftem Weltmeistertitel nach 2008, 2014, 2015 und 2017 kaum mehr ein Zweifel besteht. „Jetzt haben wir einmal einen guten Sprung gemacht. Schauen wir, wie es mit den nächsten Rennen weitergeht“, blieb Mercedes-Teamchef Toto Wolff nach außen hin ruhig.
Max macht den Unterschied
Als „Zünglein an der Waage“ fungierte ungewollt wohl auch Red Bull Pilot Max Verstappen. Denn der Niederländer rutschte zu Rennbeginn leicht von der Strecke und touchierte bei der Rückkehr den Ferrari von Kimi Räikkönen. Vettel, der nach misslungener Quali sehr aggressiv unterwegs war, zog an beiden vorbei und „Mad Max“ bekam eine fünf Sekunden Zeitstrafe aufgebrummt. „Die Strafe war ein absoluter Witz“, schimpfte Max. Nach einer Safety Car Phase infolge des Crashes zwischen Kevin Magnussen und Charles Leclerc erwischte Verstappen den nächsten Ferrari: Vettel wollte in der Spoon-Kurve innen am Red Bull vorbei, kollidierte aber mit Verstappen. „Dort wo Sebastian überholen wollte, kann man nicht überholen“, hielt er nach dem Rennen fest. Der Deutsche fiel dadurch ans Ende zurück, musste nochmals das Feld aufrollen und schaffte schließlich nur mehr P6.
Toller Fight im Mittelfeld
Auch hinter den drei Topteams ging es rund, denn Haas F1, Force India, Sauber, Toro Rosso und Renault matchten sich auf Biegen und Brechen. Am Ende hatten wieder einmal die „Pink Panther“ von Force India die Nase vorne, denn Sergio Perez und Esteban Ocon holten als Siebter bzw. Neunter wichtige Zähler für das Team, das nach der Übernahme durch Lawrence Stroll während der Saison, wieder bei null Punkten beginnen musste. “Wir haben heute sicher das Maximum erreicht, vor allem nach dem verpatzten Qualifying. Das Rennen hat aber viel Spaß gemacht, den der Wagen lief hervorragend und wir konnte zahllose Positionen gutmachen. Beim Restart nach dem Virtuellen Safety Car konnte ich viel Boden auf (Romain) Grosjean wettmachen und noch an ihm vorbeigehen“, strahlte der Mexikaner.
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