David Coulthard äußerte Zweifel an Sergio Perez‘ Formel-1-Comeback mit Cadillac.
„Ich denke, an den beiden Fahrern, die sie haben, ist nichts auszusetzen. Sie sind zwar nicht das schnellste Fahrerduo der Formel 1, gemessen an ihrer bisherigen Karriere, aber sie sind eine sichere Bank,“ kommentierte der Schotte im britischen TV.
Coulthard betonte die Bedeutung von Erfahrung gegenüber reiner Geschwindigkeit für das Team und hob die Notwendigkeit von Stabilität und dem Verständnis des neuen Reglements hervor:
„Cadillac muss nicht mit Rookies ihre Autos kaputtfahren. Sie müssen sich erst einmal mit den Abläufen im Team und dem neuen Reglement vertraut machen. Deshalb denke ich, dass sie eine kluge Entscheidung getroffen haben.“
„Bottas scheint aber viel besser vorbereitet zu sein, weil er die Mercedes-Erfahrung mitbringt. Er hat das ganze letzte Jahr mit Mercedes gearbeitet, im Simulator trainiert und so weiter.“
Dementsprechend hat Coulthard Bedenken hinsichtlich Perez‘ einjähriger Auszeit vom Motorsport und bezweifelte dessen Fähigkeit, schnell wieder in Topform zu kommen:
„Ich mache mir etwas Sorgen um Checo, der die Auszeit sichtlich genossen hat. Ich zweifle nicht an seinem Einsatz, aber kann man die Leistung wieder abrufen, wenn man eine Pause eingelegt hat?“
„Sie sind alt genug, um professionell zu sein. Aber man darf nichts beschönigen: Ihre Teams, Manager, Physiotherapeuten und alle, die mit ihnen zusammenarbeiten, sind genauso wichtig wie sie selbst. Der Erfolg des Teamkollegen ist der eigene Misserfolg. Man muss seinen Teamkollegen schlagen.“
„Wenn wir jetzt die Ausgangslage betrachten würden, hätte Bottas meiner Meinung nach allein schon deshalb bessere Chancen, Perez zu schlagen, weil dieser aktuell weniger Erfahrung hat.“
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