Red Bull will gegen den Strom schwimmen und sich trotz praktisch verlorener WM nicht schon jetzt voll auf 2015 konzentrieren
Das behauptet zumindest Teamchef Christian Horner nach außen hin. „Dieses Team wird bis Abu Dhabi kämpfen. Alles, was wir dieses Jahr lernen, ist auch relevant für kommende Saison“, so Horner.
Der Brite unterstreicht, dass es sich dabei nicht um Realitätsverlust, denn die Bullen liegen in der Konstrukteurs-WM bei Saisonhalbzeit 178 Punkte hinter Mercedes.
„Natürlich müsste Mercedes schon katastrophal agieren um die WM heuer noch zu verlieren. Aber trotzdem geben wir nicht auf, denn jedes Rennwochenende ist eine Chance das Auto weiterzuentwickeln und daraus zu lernen, und davon stehen uns dieses Jahr noch neun weitere zur Verfügung.“
Nach wie vor hadert man beim österreichischen Rennstall mit dem kraftlosen Renault-Antriebsstrang, aber Horner hofft, dass der Management-Wechsel von Jean-Michel Jalinier zu Ex-Caterham-Teamchef Cyril Abiteboul Früchte tragen wird.
„Dieser Wechsel ist sehr positiv. Renault nimmt sich jetzt der Tatsache an, dass es ein Problem gibt. Sie wollen mit uns gemeinsam die Lücke zu Mercedes schließen. Das wird ein wenig dauern, aber jetzt herrscht dort die richtige Einstellung.“
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