Zak Brown verriet, dass er die Möglichkeit hatte, für die Formel 1 zu arbeiten, sich aber stattdessen für McLaren entschied.
„Ich hatte die Chance. Chase Carey (Ex-F1 CEO) wurde 2016 eingestellt und leistete hervorragende Arbeit. Chase war früher mein Kunde als Chef von DirecTV, wie auch Eric Schenks (heute CEO von Fox Sports und Co-Eigentümer der IndyCar) und Derek Chang (Präsident von Liberty Media). Ich kannte also all diese Leute,“ so Brown.
Für ihn war das Angebot „sehr schmeichelhaft. Ich dachte tatsächlich, ich würde zur Formel 1 gehen. Und dann ergab sich die Möglichkeit bei McLaren. Ich hatte mit Ron (Dennis) gesprochen, aber die Stelle, die Ron mir anbot, war nicht so spannend wie die Chance in der Formel 1.“
Doch dann kam eine unerwartete Wendung für Brown: „Aber als sich die Aktionäre trennten und Ron das Unternehmen verließ, bot sich mir eine noch spannendere Gelegenheit als die Formel 1. Die Formel 1 war eine unglaubliche Chance. Aber was mir an McLaren gefiel, war meine Leidenschaft fürs Rennen.“
Der Amerikaner erinnert sich an seine Anfänge bei den Papayas. „Wenn die Lichter ausgingen, fuhr Bernie (Ecclestone) nach Hause. Wenn die Lichter ausgingen, wollte ich Rennen fahren. Ich hatte das Gefühl, dass mir McLaren die kommerzielle Spannung bot, die mir die Formel 1 bieten würde, die Leidenschaft für den Sport, die Möglichkeit, mit den Fans in Kontakt zu treten. Aber was fehlte, war der Wunsch, nach dem Rennen nicht nach Hause zu fahren. Ich wollte Rennen fahren.“
Bei seiner Ankunft war McLaren aus seiner Sicht ein „völliger Chaos“ mit einem „unzufriedenen Staff und grassierender Politik. Es war eine großartige Marke, die wiederbelebt werden musste.“
2016 trat er dem Traditionsteam aus Woking bei, wude 2018 CEO. Unter seiner Führung kam McLaren von WM-Rang 9 in der Saison 2019 wieder an die Spitze der Königsklasse zurück, holte 2024 und 2025 die Konstrukteurstitel, und stellt mit Lando Norris ebenfalls den aktuellen Fahrer-Weltmeister.
Ford Racing Boss befindet Motorenänderung für 2027 für gut
Mark Rushbrook begrüßte die Entscheidung der FIA, das Reglement für die Antriebseinheiten ab 2027 zu überarbeiten. Er bezeichnete den Schritt als „gut“ für die Formel 1.
Sainz: Haben schon wieder einen DRS-ähnlichen Zug
Carlos Sainz hat die Formel-1- und FIA-Verantwortlichen aufgefordert, sich mit dem durch die neuen aktiven Aerodynamikflügel ab 2026 entstandenen „DRS-Zug“-Rennstil auseinanderzusetzen.