Zak Brown ist der Ansicht, dass es unklug wäre, das Potenzial von Red Bull trotz deren schwierigen Saisonstarts 2026 zu unterschätzen.
Brown betonte, dass sich die Wettbewerbsstruktur mit der Zeit angleichen werde, sobald sich die Teams an das neue Reglement angepasst hätten.
„Es wäre sehr töricht, Red Bull abzuschreiben. Ich denke, auch Audi hat sehr gute Arbeit geleistet.“
Der McLaren Boss hob die Dynamik der Formel 1 hervor und wie schnell Teams konkurrenzfähig werden oder ihren Vorsprung verlieren können.
Er verwies auf den Werdegang seines eigenen Teams als Beispiel dafür, wie Rennställe sich erholen und im Laufe der Zeit erfolgreich sein können.
„Wir sehen, wie schnell sich der Sport verändern kann und wie schnell Teams konkurrenzfähig werden und dann wieder verlieren können.“
Mit Blick auf Red Bulls frühere Dominanz und die jüngsten Personalveränderungen räumte Brown die Herausforderungen ein, vor denen das Team steht, zeigte sich aber zuversichtlich, dass es sich erholen werde.
„Sie müssen quasi einen Neustart wagen. Sie haben viele Leute verloren: Christian, Wheatley, GP [Lambiase] und schließlich auch Newey.“
Der Amerikaner äußerte sein Vertrauen in Laurent Mekies, den neuen Teamchef von Red Bull, und dessen Fähigkeit, das Team wieder aufzubauen.
„Ich schätze Laurent sehr. Er macht einen sehr guten Job. Er ist technisch versiert, jung und muss die Abgänge kompensieren und das Team neu aufbauen.“
„Sie waren bis vor Kurzem sehr dominant, es steckt also viel Talent in ihnen, und ich denke, er muss es nur in die richtige Richtung lenken.“
Tombazis: Dürfen uns nicht von Herstellern abhängig machen
Nikolas Tombazis hat klargestellt, dass sich die Formel 1 nicht von den Autoherstellern abhängig machen darf.
Williams FW48 hat vor Miami bereits abgespeckt
Das Atlassian Williams F1 Team hat einen Plan entwickelt, um durch Gewichtsreduzierung des Wagens eine Sekunde pro Runde herauszuholen.