Stefano Domenicali erörterte die strategische Bedeutung des Apple-TV-Deals für die Integration der Formel 1 in die US-amerikanische Sportkultur.
Der F1 CEO betonte das Potenzial, dieses Modell auch in anderen Regionen zu replizieren, und berücksichtigte dabei die Konkurrenz mit anderen großen US-Sportarten.
„Trotz der sehr ungünstigen Zeitzonen im Rennsport war die Berichterstattung von Apple äußerst positiv.“
Domenicali räumte die Herausforderung ein, mit der NFL zu konkurrieren, die das US-Fernsehprogramm dominiert. Er erläuterte die Komplexität der Terminplanung für Formel-1-Rennen, um Überschneidungen mit anderen großen Sportveranstaltungen zu vermeiden.
„Wir wissen, dass man die NFL zur Hauptsendezeit oder an bestimmten Spieltagen nicht schlagen kann, weil sie einfach zu groß ist. Das ist uns bewusst. Wir sind nicht so naiv, gleichzeitig mit der NFL oder wichtigen NBA-Spielen am selben Tag zu senden.“
„Aber wir sind ein globaler Sport, wir müssen unser Geschäft schützen. Wir können nicht zu viel ändern, weil wir unsere Interessen weltweit berücksichtigen müssen. Je weniger wir uns gleichzeitig am selben Ort befinden können, desto besser ist es natürlich, daran besteht kein Zweifel. Allerdings müssen wir einige komplexe Aspekte berücksichtigen.“
Der Italiener sprach auch das Potenzial des Apple-TV-Modells als Vorbild für andere Märkte an und merkte an, dass jeder Markt individuelle Bedürfnisse habe und das US-Streaming-Modell nicht universell anwendbar sei.
„Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Sport zu bewerben und ihn zu erleben – über soziale Medien, über Live-Übertragungen, die entweder traditionell oder per Streaming angeboten werden. In jedem Land entwickelt sich Streaming unterschiedlich schnell als geeignete Plattform für die Sportentwicklung. Die Entscheidung für Streaming in den USA war jedoch sehr wohlüberlegt, da dieser Markt am weitesten entwickelt ist.“
Tombazis: Dürfen uns nicht von Herstellern abhängig machen
Nikolas Tombazis hat klargestellt, dass sich die Formel 1 nicht von den Autoherstellern abhängig machen darf.
Williams FW48 hat vor Miami bereits abgespeckt
Das Atlassian Williams F1 Team hat einen Plan entwickelt, um durch Gewichtsreduzierung des Wagens eine Sekunde pro Runde herauszuholen.