Niels Wittich folgte dem umstrittenen Michael Masi als F1 Renndirektor nach, musste aber Ende 2024 aus immer noch unbekannten Gründen seinen Posten räumen. Nun kommt er zur Formelaustria Race Academy Gala und berichtet uns aus erster Hand
Wittich kam im Jahr 2000 durch den Deutschen Motorsport-Bund in der DTM erstmals mit Motorsport in Berührung. Der gelernte Bauingenieur wurde vom Rennsport-Virus infiziert und arbeitete sich von technischen Positionen zum Rennleiter hoch.
2009 war der gebürtige Hesse erstmals alleiniger Rennleiter beim Volkswagen-Scirocco-Cup. Über mehrere Rennleiterposten in verschiedenen Serien, darunter sieben Jahre in der ADAC GT Masters und 2016/17 in Formel E, .kam der Deutsche schließlich in die Formel 1, wo er zunächst die Rennleitung unterstützte.
Nachdem er 2021 die Leitung der Formel 2 und Formel 3 Läufe innehatte, übernahm er zur Saison 2022, gemeinsam mit dem Portugiesen Eduardo Freitas, die Abwicklung der Formel 1 Grands Prix. Ab dem US Grand Prix 2022 in Austin fungierte er dann als einziger Rennleiter. Im November 2024 wurde Wittich mit sofortiger Wirkung von seinem Amt als Renndirektor entlassen.
Anders als vom Team des umstrittenen FIA-Präsidenten Mohammed Ben Sulayem kolportiert, war der oberste F1 Schiedsrichter keinesfalls „zurückgetreten, um sich anderen Aufgaben zu widmen.“ Als inoffizieller Vorwurf stand im Raum, dass Wittich versuche, Max Verstappen zugunsten von Lando Norris zu sabotieren, während die beiden noch um den Weltmeistertitel kämpften.
Mittlerweile ist Wittich permanenter Rennleiter der GT World Challenge Europe und Experte für den TV-Sender Sky Sport Formel 1. In Wien wird der 54-Jährige zu den absurden Gerüchten, seinem „Rücktritt“, und anderen spannenden Punkten sprechen.
Formelaustria Noten der Piloten: Monaco GP
Auf vielfachen Wunsch wieder zurück: die Formelaustria Noten der Piloten! Ab sofort gibt es sie wieder nach jedem Grand Prix, vergeben vom Herausgeber zusammen mit einem F1 Weltmeister und einem Ex-F1 Piloten
Hadjar freigesprochen, Platz 3 in Monaco steht
Isack Hadjar behielt seinen Podiumsplatz beim Monaco GP, nachdem eine Untersuchung wegen eines mutmaßlichen Verstoßes gegen die Regeln unter rote Flagge ohne Strafe endete.