Langstreckenpilot Richard Bradley ist sich sicher, dass Daniel Ricciardo nach den beiden kommenden Rennen von Red Bull vor die Türe gesetzt wird.
„Nach dem Rennen in Miami ist er weg, zu 100 Prozent.“, meint der LMP2 Klassensieger bei den 24h von Le Mans. Sollte sich diese Prognose bewahrheiten, würde ab Imola schon ein anderer Fahrer im Racing Bull sitzen.
Laut Bradley sei die Reißleine schon seit Suzuka gespannt. „Ich bin in meinen Junior-Jahren und auch in der Formel GT viel in Suzuka gefahren und Ricciardos Unfall war eindeutig ein Konzentrationsfehler. Wenn du dort aus der ersten Kurve kommst, weißt du, dass du Autos im toten Winkel hast. Dann so rüber zu ziehen, war ein amateurhafter Fehler, den man von einem Formel-4-Fahrer erwartet, aber nicht von ihm.“, kritisiert Bradley den „Aussie“.
„Im Moment sehe ich nichts, was mich davon überzeugen kann, dass Ricciardo das Cockpit mehr verdient hat als Liam Lawson. Ich denke, sie [Racing Bulls] nehmen China noch mit, lassen ihn Miami auch noch fahren und für den Start in die Europa-Saison werden wir Lawson in dem Auto sehen.“, ist sich der Langstrecken-Routinier sicher.
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