Ferrari-Teamchef Mattia Binotto hat den Kampf um die Formel 1 WM noch nicht aufgegeben.
Der Italiener gab nach dem verpatzten Frankreich GP zu Protokoll, dass er „die Punkte nicht zähle. Hätte man mich vor dem Rennen nach unserem genauen Rückstand gefragt, hätte ich es nicht gewusst, weil ich nicht darauf schaue.“
Stattdessen will er sich mit der Scuderia „darauf konzentrieren, Rennen für Rennen zu fahren und das Maximum herauszuholen. Das ist hier in Paul Ricard nicht gelungen, also planen wir in Ungarn einen Doppelsieg zu holen. Jedes Rennen zählt gleich viel und unser Fazit ziehen wir erst am Saisonende.“
Daher ist der Italiener auch überzeugt, dass die WM für Ferrari noch lange nicht gelaufen ist. „Ein gutes Paket ist viel entscheidender. Ich sehe keinen Grund, warum wir nicht die restlichen zehn Rennen alle gewinnen können. Wir müssen positiv und optimistisch bleiben.“
Binotto kann sich gut vorstellen, dass „vielleicht bei Max und Red Bull auch noch etwas passiert. Es hat uns schon getroffen, also vielleicht trifft es sie auch noch einmal. Ich habe Charles gesagt, dass die Dinge nun komplizierter, aber nicht unmöglich sind. Und es wird doppelt so viel Spass machen, wenn wir am Ende doch den Titel holen.“
Der Boss der Truppe aus Maranello fordert, dass „wir in jedem einzelnen Rennen konzentriert bleiben müssen. Wenn ich auf die letzten Rennen zurückblicke, hatten wir immer großes Potenzial, aber nicht die besten Ergebnisse geholt. Aber noch einmal, das Auto ist gut, die Fahrer sind fantastisch. Ich bin also sehr positiv gestimmt.“
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