Ferrari-Chef Mattia Binotto erklärt die Entscheidung der Roten, bereits beim Saisonauftakt in Australien auf Stallorder gesetzt zu haben.
Das strittige Thema der Teamorder in der F1 ist erneut in den Vordergrund gerückt, nachdem Ferrari-Teamchef Mattia Binotto den neuen Ferrari-Piloten Charles Leclerc dazu aufforderte, Sebastian Vettel nicht zu überholen und sich zurückfallen zu lassen.
Vettel befand sich auf Platz 4, sein Teamkollege holte rasant auf und fragte schließlich das Team, ob er den Deutschen überholen solle oder nicht. Binotto erteilte den Auftrag, die Positionen zu halten und glaubt auch im Nachhinein, dass dies die richtige Entscheidung war.
„Seit Freitag haben wir uns auf der Strecke nicht wohl gefühlt“, sagte er gegenüber ‚PlanetF1‘. „Wir haben zwar viel Set-up-Arbeit gemacht, haben aber nicht die richtige Balance gefunden und dann zeigten auch unsere Qualifying-Leistungen, dass wir uns schwer getan haben, im Albert Park warm zu werden. Im Rennen, nach Seb’s Pit Stop, fand er keinen Grip auf den Medium-Reifen und konnte die Führenden nicht attackieren. Als er sich nicht länger gegen Verstappen verteidigen konnte, entschieden wir, dass es das Wichtigste wäre, die Reifen zu managen und das Rennen zu beenden.“
Binotto sagte, als Leclerc schließlich auf Vettel auflief, musste eine Entscheidung getroffen werden. „Als Charles ihn einholte, schien es klüger zu sein, kein Risiko einzugehen. Wir verlassen Australien mit einer Menge an Daten, die es zu analysieren gilt, um zu verstehen, wie wir unsere Wettbewerbsfähigkeit wieder erreichen können.“
Das war zwar das beste Finish des jungen Monegassen, jedoch zeigte sich zweifellos, wie die Rangordnung im Team Ferrari wohl aussehen dürfte. Wie er damit im Verlauf der Saison umgeht, bleibt abzuwarten.
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