Der F1 Australian Grand Prix wird 2026 keine nachfragebasierte Ticketpreisgestaltung anwenden und beugt sich damit dem Druck der Fans.
Dieser Schritt markiert eine Wende für das Rennen, das in den Vorjahren die Preise an die Nachfrage angepasst und teilweise Tickets weit über dem Nennwert verkauft hatte.
„Wir können mitteilen, dass für 2026 keine nachfragebasierte Preisgestaltung mehr zum Einsatz kommt. Alle Ticketpreise sind festgelegt und auf unserer Website aufgeführt,“ hieß es in einer Aussendung des GP Veranstalters.
Fans äußerten seit langem Bedenken hinsichtlich des Preismodells, das es dem Veranstalter ermöglichte, die Ticketpreise über die gesetzliche Obergrenze von 10 Prozent für den öffentlichen Weiterverkauf hinaus zu erhöhen.
Obwohl das Gesetz die Weiterverkaufspreise beschränkt, konnte der Veranstalter für bestimmte Premium-Tickets sogenannte dynamische oder „On-Demand“-Preise anwenden. Kritiker argumentierten, diese Praxis Preistreiberei gleichkäme.
Die Entscheidung steht im Einklang mit der zunehmenden Überprüfung dynamischer Preise in Australien. Die Bundesregierung hat Preisspitzen und andere manipulative Online-Praktiken ins Visier genommen und nennt den Ticketverkauf für Konzerte, Sportveranstaltungen und Gaststätten als Beispiele für Taktiken, die zusätzlichen Druck auf die Verbraucher ausüben.
Der Australien GP 2025 verzeichnete mit 465.498 Fans einen neuen Besucherrekord.
Steiner: Hamilton hört auf, wenn er keine Titelchance mehr sieht
Günther Steiner glaubt, dass Lewis Hamilton seine Formel-1-Karriere beenden wird, sobald er erkennt, dass er mit Ferrari keinen achten Fahrertitel mehr gewinnen kann.
Wache: Haben weiterhin Windkanal-Probleme
Pierre Waché wies auf anhaltende Probleme mit dem aktuellen Windkanal hin, die zu Diskrepanzen zwischen Simulationsdaten und Rennleistung führen.