Das Autódromo Juan y Oscar Gálvez in Buenos Aires wird umfassend umgebaut, um den FIA Grad 1 zu erreichen – die zwingende Voraussetzung für die Rückkehr der Formel 1 nach Argentinien.
Die im Frühjahr 2026 intensiv angelaufenen Arbeiten zielen primär zwar auf die MotoGP-Rückkehr 2027 ab, aber die Gespräche mit Liberty Media über ein Formel-1-Comeback sind am Laufen.
Die Strecke wird auf knapp 5 km verlängert, mit Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 340 km/h. Die Start-Ziel-Gerade wird auf bis zu 18 Meter verbreitert. Es entstehen neue, mehrstöckige Boxenanlagen mit Paddock-Club und VIP-Terrassen, sowie eine neue zweistöckige Rennleitung.
Die Tribünen werden näher an die Strecke herangeführt, um die Kapazität und das Fan-Erlebnis deutlich zu steigern. Der Hauptteil der Bauarbeiten soll gegen Ende dieses Jahres abgeschlossen sein, bei geschätzten Kosten von rund 120 Millionen US-Dollar.
Die argentinischen Fans wünschen sich sehnlichst eine Rückkehr der Königsklasse, besonders seit Franco Colapinto in der Formel 1 fährt.
1954 fand der erste Formel 1 Grand Prix in Argentinien statt, der bislang letzte 1998. Rekordsieger ist Lokalmatador Juan Manuel Fangio mit vier Erfolgen.
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