Riccardo Patrese glaubt, dass Carlos Sainz das Atlassian Williams F1 Team wieder zu Erfolgen führen kann.
Der ehemalige Formel 1 Star hält die Vertragsverlängerung von Sainz bei Williams für das Team für „immens wichtig. Es ist sehr wichtig, dass Williams Carlos Sainz halten konnte.“
„Ein Fahrer wie Carlos kann dem Team immer helfen, weil er erfahren und schnell ist. Es ist eine Frage der Motivation, denn wenn es schlecht läuft, kann es schwierig sein, Motivation und Begeisterung zu bewahren. Aber genau das muss ein guter Teamleader haben“, argumentierte der Italiener gegenüber Vision4Sport.
Sainz kam 2025 von Ferrari zu Williams, obwohl eigentlich erwartet wurde, dass er zum Audi Revolut F1 Team wechseln würde. Mit ihm wurde der Traditionsrennstall im Lauf der Saison immer stärker und Sainz holte in Aserbaidschan mit P3 sogar ein Podium.
Doch mit den neuen Autos der Generation 2026 läuft es für Williams überhaupt nicht. Und der Spanier hat bislang magere drei neunte Plätze zu Buche stehen.
Patrese räumte ein, dass es unter diesen Umständen schwierig sei, die Begeisterung im Team aufrechtzuerhalten. Doch genau hier zeige sich ein guter Teamleader.
„Die Tatsache, dass es schlecht läuft, bedeutet, dass man noch härter arbeiten muss, um die Moral hochzuhalten und die richtigen Ratschläge zur Behebung des Problems zu geben.“
„Heute ist es für einen Fahrer schwieriger, die technischen Zusammenhänge vollständig zu verstehen, weil sie so komplex sind. Man kann sich nicht mehr auf Instinkt und Gefühl verlassen, um Anpassungen vorzunehmen.“
„Aber zumindest aus Sicht der Teammotivation ist es sehr wichtig, einen Fahrer wie Carlos zu haben“, so der Formelaustria.at Race Academy Botschafter weiter.
Coulthard: „Rückkehr auf gleichen Madring wäre Dummheit“
David Coulthard hat die Formel 1 davor gewarnt, 2027 ohne Änderungen auf die Strecke in Madrid zurückzukehren; angesichts der fehlenden Überholmöglichkeiten beim Debütrennen bezeichnete er einen solchen Schritt als „Dummheit“.
Cardile: „Wir bauen für 2027 ein komplett neues Auto“
Enrico Cardile hat enthüllt, dass der AMR27 für 2027 ein „komplett neues Auto“ sein wird, da Adrian Newey und das technische Team nicht an die aktuelle Designphilosophie gebunden sind.