Antonelli: Will kein Hassduell mit Russell wie Hamilton und Rosberg

Kimi Antonelli will kein Hassduell um den WM-Titel gegen George Russell wie es 2016 zwischen Lewis Hamilton und Nico Rosberg beim Mercedes-AMG Petronas F1 Team entbrannte.

Der aktuelle WM-Führende hat betont, dass Toto Wolff ihm und Russell freie Hand lässt, er aber entschlossen sei, zu verhindern, dass der teaminterne Wettbewerb das Ausmaß dieser Rivalität erreicht.

„Das Team möchte, dass wir frei fahren, denn sie wissen genau, dass man uns – gerade in unserer jetzigen Position – nicht an die Leine legen kann.“

„Sie wollen aber auch sicherstellen, dass keine unangenehme Situation entsteht. Wenn sie es für nötig halten, werden sie uns in den nächsten Rennen bitten, etwas ruhiger zu fahren.“

Mit Blick auf vergangene Rivalitäten versicherte Antonelli, dass er und Russell interne Konflikte vermeiden wollen.

„Wir wollen keine Situation wie sie damals zwischen Lewis [Hamilton] und [Nico] Rosberg herrschte wiederholen, wo es intern im Team nicht gerade gut zuging.“

„Natürlich werden auch wir hart gegeneinander fahren, aber wir werden versuchen, so fair wie möglich zu sein und Unfälle oder Kollisionen zu vermeiden, denn wir wollen auch das Beste für das Team.“

In Anbetracht dieser Aussagen kommentierte der Italiener die Rad-an-Rad-Duelle mit Russell beim jüngsten Grand Prix in Montreal: „Die Formel 1 ist wie ein Haifischbecken. Entweder man frisst oder man wird gefressen. Man muss aggressiv sein, natürlich, aber im richtigen Maß.“

„In Kanada war ich aggressiv, vielleicht etwas zu aggressiv. Sollte eine ähnliche Situation noch einmal eintreten, müssen wir besonnener vorgehen.“

 

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