Fernando Alonso sorgte in Kanada erneut für Aufsehen im Fahrerlager, indem er die Hybrid-Ära der Formel 1 unmissverständlich kritisierte.
Der Doppelweltmeister ist der Ansicht, dass der Sport seit der Einführung von Hybridantrieben im Jahr 2014 fast ein Jahrzehnt an „echten Rennen verloren hat“.
Alonsos Kritik konzentriert sich weniger auf die Elektrifizierung an sich, sondern vielmehr darauf, wie sie in die Boliden integriert wurde.
„Die Welt hat sich in Richtung Elektrifizierung bewegt und betrachtet sie als die Zukunft. Aber das gilt nicht für den Rennsport. Rennsport ist etwas anderes.“
„Jetzt gehen wir ein Stück weit zurück, hin zu einem 60/40-Verhältnis, und in Zukunft immer weniger. Leider durchleben wir diese Phase seit 2014, mit der Turbo-Ära, und jetzt noch mehr, in der wir fast ein Jahrzehnt, oder sogar mehr als echte Rennen, verloren haben“, so Alonso weiter.
Der Spanier kritisierte vor allem, wie sich die elektrische Komponente auf die Fahrdynamik und die Ausdrucksmöglichkeiten des Fahrers auswirkt.
„Die Autos sind viel schwerer und größer geworden. Sie sind nicht mehr so agil und es gibt viel zu wenig Platz zum Überholen. Wir Fahrer fordern seit Langem leichtere, reaktionsschnellere Autos.“
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