Red Bull hat noch keinen Motorenvertrag für die F1-Saison 2019, langsam beginnt nun die Zeit zu drängen, denn eigentlich hätte jedes Team schon am 15. Mai 2018 bei der FIA bekannt geben müssen, mit welchem Antriebsstrang es 2019 an den Start gehen wird.
Die Deadline wird seitens der FIA jedoch flexibel gehandhabt – Toro Rosso zum Beispiel hat erst im September 2017 bekannt gegeben, 2018 auf Honda-Aggregate zu wechseln. Der Druck kommt eher von Renault, denn Geschäftsführer Cyril Abiteboul hat klargestellt, dass er bis Ende Mai Bescheid wissen möchte. Wird er bis dahin nicht informiert, so sagt er, dann plant Renault ab 2019 eben ohne Red Bull.
Red Bull wiederum möchte am liebsten noch den Grand Prix von Kanada am 10. Juni abwarten, bei dem sowohl Renault als auch Honda ihre jüngsten Updates einführen, um einen direkten sportlichen Vergleich ziehen zu können.
Für „ORF“-Experte Alexander Wurz sieht es „nach Verbleib“ aus: „Mein Bauchgefühl sagt mir, dass der Sprung zu Honda zu früh käme. Da bräuchte man noch ein bisschen mehr Daten, um zu sehen, dass sie wirklich aufholen. Und die Standfestigkeit sieht man erst gegen Saisonende.“
„Das Team sieht das natürlich jetzt schon durch Toro Rosso, aber ich glaube, dass sie im Augenblick noch gut beraten wären, bei Renault zu bleiben, denn die ganze Integration des Motors in das Auto ist sehr komplex und sehr wichtig. Um Fehler zu vermeiden, würde ich beim Renault-Motor bleiben“, so der Österreicher.
Auch der ehemalige F1-Fahrer Marc Surer sieht die Sache ähnlich wie Wurz: „Letztes Jahr hätte ich gesagt: Ja, okay. Aber jetzt siehst du ja, dass die mit diesem Auto absolut konkurrenzfähig sind und Rennen gewinnen können. Dann etwas zu verändern, ist ein großes Risiko.“
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