Aston Martin wird in den kommenden neun Monaten entscheiden, ob sie als Motorenlieferant in die Formel 1 einsteigen. Derzeit wird eine Machbarkeitsstudie durchgeführt.
Aston Martin ist derzeit in der Formel 1 als Titelsponsor von Red Bull vertreten. Der Sportwagenbauer will in den kommenden neun Monaten entscheiden, ob man als Motorenlieferant einsteigen will. Der Firmenchef Andy Palmer meint, dass das Projekt voll in Fahrt ist und es derzeit keine Indizien gäbe, von dem Projekt abzurücken. Derzeit führt Aston Martin eine Machbarkeitsstudie durch, die Aufschluss geben soll, ob sich ein Einstieg als Motorenlieferant lohnt. Allerdings ist die Zukunft des Motorenreglements für die Saison 2021 noch unklar. Palmer sorgt sich aber nicht nur über das fehlende Reglement, sondern auch über die fehlende Budgetobergrenze.
Die Budgetdeckelung, die Liberty Media befürwortet, ist für das Unternehmen eine Grundvoraussetzung: „Ihre Einführung ist wesentlicher Bestandteil unserer Entscheidung für oder gegen die Formel 1. Wir wollen kein Geld verbrennen. Es muss mehr Ertrag geben als bei einem konventionellen Sponsoring.“
Palmer rechnet daher zumindest mit einer Einschränkung der Nutzung von Motoren-Prüfständen. Trotz der problematischen Aspekte gibt sich Palmer selbstbewusst: „Einfach ist es nicht. Wir sind nicht so naiv und sagen: ‚Ist doch nur ein Motor!‘. Aber wir bauen Antriebe und wir entwerfen Antriebe. Unser V12 zeugen davon.“ Hoffnung schöpft man jedenfalls aus Honda, dem Sorgenkind der F1. Nach dem katastrophalen Start mit McLaren scheint man bei Toro Rosso langsam aber sicher in die Gänge zu kommen.
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