Williams setzt in Shanghai auf die längste Gerade im diesjährigen Rennkalender.
Der bisherige Saisonverlauf war für WilliamsF1 Martini Racing durchaus zufriedenstellend. Vor allem, wenn man die letzten Jahre vergleicht. In den ersten drei Rennen standen die beiden Piloten Felipe Massa und Valtteri Bottas insgesamt drei Mal in den Top 10. Einzig Massa fiel im ersten Rennen aus. Danach folgten zwei Mal hintereinander 7. und 8. Plätze.
Shanghai – Die Herausforderung
Für Rob Smedley ist der Kurs in Shanghai eine große Herausforderung. „Es ist eine der modernsten Rennstrecken mit hoher Geschwindigkeit, aber auch heiklen Kurven in Hinblick auf das Reifenmanagement.“ Auf Turn 1 fahren die Boliden mit recht hoher Geschwindigkeit zu. Auf den linken Vorderreifen wirken dabei hohe Belastungen. Ähnlich verhält es sich bei Turn 12. „Die Gerade von Turn 12 bis zur Haarnadel ist die längste Gerade im gesamten Rennkalender. Für diese beiden Bereiche muss das Setup passen. Aber wir müssen uns natürlich auch auf die anderen Bereiche der Rennstrecke konzentrieren – das ist schon klar. Vor allem, weil die Strecke etwas holprig ist. Da muss einfach alles passen“, so Smedley.
Überholmöglichkeiten
Felipe Massa freut sich bereits auf die von Smedley angesprochene lange Gerade: „Hier gibt es gute Überholmöglichkeiten. Es wird eine tolle Sache, vor allem, weil unsere Fahrzeuge einen guten Top Speed haben. Andererseits sind da diese fürs Material anspruchsvollen Kurven. Hier sind Autos mit gutem Abtrieb klar im Vorteil.“ Williams wies noch Probleme auf nasser Strecke auf. Aus diesem Grund hofft Massa auf einen trockenen Lauf. „Überhaupt fahre ich lieber auf trockenen Strecken“, gesteht der Brasilianer.
Bottas ist Realist genug, um zu wissen, dass im Bereich der Leistung noch Schritte nach vorne gemacht werden müssen. Er unterschreibt die Aussagen von Massa und meint: „Wir müssen die besagten Kurven sehr eng anfahren, um Vorteile zu haben.“
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