Pirelli hatte geplant, die Temperatur der Heizdecken in der Formel 1 für 2023 von 70 auf 50 Grad Celsius zu senken. Doch dieses Vorhaben wird nun neu bewertet – und wahrscheinlich sogar fallen gelassen.
Ab 2024 soll die Verwendung von Reifenheizdecken im Rahmen der Nachhaltigkeitsbestrebungen der Meisterschaft vollständig abgeschafft werden. Daher wollten die Italiener mit einer Senkung der Temperatur beginnen. Aber die Fahrer befanden dies bei den Tests in Austin und Mexiko als negativ.
Als Reaktion auf die Kritik nach dem Austin-Test erhitzte Pirelli die Decken in Mexiko zwar auf 70 Grad, aber nur für zwei statt drei Stunden. „Für das nächste Jahr sagt die Untersuchung, dass man mehr Energie spart, wenn man die Reifen zwei Stunden lang bei 70 Grad aufwärmt, als die Heizdecken bei 50 Grad für drei Stunden“, so Pirelli-Motorsportchef Mario Isola.
„Für mich ist das eine vernünftige Lösung. Jetzt müssen wir alle Daten analysieren. Dann bringen wir die endgültige Version der Reifen für den Test nach Abu Dhabi, damit die Fahrer die endgültige Auswahl an Mischungen testen können“, so der Italiener weiter.
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