Croatia Ring Projekt erhält Umweltfreigabe!

Die Initiatoren des Croatia Ring erhielten Anfang der Woche die Umweltgenehmigung für den Bau der 4,2 km langen Rennstrecke.

Das Großprojekt wurde 2021 von Ante Busic und Davorin Stetner ins Leben gerufen, wird vollständig privat finanziert wird, und soll voraussichtlich 2028/29 abgeschlossen sein.

„Wir haben endlich die Entscheidung und ich bin sehr zufrieden mit dem äußerst komplexen Verfahren. Wir haben unsere Kompetenz unter Beweis gestellt und alle Anforderungen der Fachwelt und des Ministeriums erfolgreich erfüllt,“ freute sich Štetner, Projektleiter und Partner. gemeinsam mit Investor und Automotodrom Plitvice Besitzer Bušić.

Das Herzstück des Projekts bildet eine von Tilke Architects designte Strecke mit 12 Kurven und einem Höhenunterschied von über 34 Metern. Sie ist nach FIA-Kategorie 1 konzipiert und erlaubt theoretisch sogar ein Formel 1 Rennen. Der Kurs wird verschiedene Konfigurationen bieten und für Auto- und Motorradrennen, Fahrzeugtests, Fahrsicherheitstrainings und kommerzielle Veranstaltungen.

Von den größeren Städten liegt Slunj am nächsten. Das Projekt der Familie Rolka befindet sich am Fuße des Dinarischen Gebirges, unweit der Küste und Zagrebs (jeweils 1,5 Stunden Fahrtzeit).

Der zukünftige Croatia Ring, nördlich von Slunj geplant, soll 18.000 Besucher beherbergen, wobei alleine natürliche Tribünen Platz für etwa 15.000 Zuschauer bieten. Hinzu kommen VIP-Bereiche, ein Medienzentrum und die komplette Infrastruktur für Fernsehübertragungen.

Das Projekt umfasst auch eine umfangreiche touristische Infrastruktur: ein Boutique-Hotel, Luxusapartments, Lodges mit Blick auf die Rennstrecke, Restaurants, Ausstellungsflächen und zusätzliche Unterkünfte mit einer Gesamtkapazität von rund 520 Gästen pro Tag.

Über 1,18 Millionen Kubikmeter Material müssen ausgehoben werden, wobei Sprengungen in begrenztem Umfang in felsigem Gelände möglich sind. Über 60% der Gesamtfläche bleiben als Grünfläche erhalten, deutlich mehr als im Flächennutzungsplan vorgesehen.

„Ich bin stolz auf unsere Erfolge. In rund fünf Jahren haben wir einige große Hürden überwunden. Es handelt sich hier um ein Megaprojekt, daher bleiben wir realistisch und gehen Schritt für Schritt vor. Die Genehmigung war ein wichtiger Meilenstein, und die Auflagen waren streng, aber wir haben alle erfüllt,“ so Stetner weiter.

 

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