„Ist es realistisch, die Lücke nach vorne zu schließen, wenn wir uns die Abstände anschauen? Nein, ist es nicht“ – so lautet die desillusionierte Analyse von Mercedes-AMG Petronas F1 Team Boss Toto Wolff.
Nach erst zwei Grands Prix in der Saison 2023 stellt der Österreicher im Gespräch mit Autosport klar, dass Oracle Red Bull Racing „aktuell das Maß der Dinge ist.“
Aufgeben kommt für Wolff aber nicht infrage. „Wir wollen alles geben, was wir haben und schauen, was dabei herauskommt. Wir haben im letzten Jahr mit einem Auto aufgeholt, das zu viel gesprungen ist. Am Ende haben wir aber eine Pole geholt und ein Rennen gewonnen. Ich denke, das muss auch jetzt unser Ziel sein.“
Wie lange es für Mercedes dauern wird, um den Rückstand auf die „Bullen“ maßgeblich zu verkürzen? „Es wird wahrscheinlich zwischen sechs und zwölf Monate dauern. Wir müssen uns einfach doppelt so schnell entwickeln.“
Ein wenig Mut macht dem Mercedes-Teamboss „die eingeschränkte Testzeit des Red-Bull-Teams. Das wird ein bisschen helfen, aber nicht sehr.“
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