Toto Wolff hofft, dass die Höhenlage von Mexiko es seinem Mercedes-AMG Petronas F1 Team ermöglicht, Oracle Red Bull Racing im Kampf um den Rennsieg zu fordern.
Mercedes hat in dieser Saison noch drei Rennen Zeit, um die Siegesflaute zu beenden und die erste sieglose Saison seit 2011 zu vermeiden.
Seit Jahresbeginn hatte das zuvor dominante Team mit den neuen Vorschriften Probleme, sein W13 war besonders von „Porpoising“ gehandicapt.
Lewis Hamilton kam vergangene Wochenende in Austin dem Sieg sehr nahe und verlor die Führung nur sieben Runden vor Schluss, nachdem Max Verstappen nach einem verpatzten Boxenstopp doch noch vorbeiziehen konnte. Eines der größten Probleme für Hamilton und George Russell ist das enorme Höchstgeschwindigkeitsdefizit gegenüber Red Bull.
Da das Autódromo Hermanos Rodríguez aber auf 2.200m über dem Meeresspiegel liegt, sorgt die dünnere Luft für einen Leistungsverlust und erfordert dementsprechend High-Downforce Pakete am Setup. Darin sieht Wolff eine Chance.
„Ich muss mir regelrecht auf die Zunge beißen, um keine kühnen Vorhersagen zu machen, aber die Bedingungen sollten uns zugutekommen. Auf dem Papier sieht Mexiko gut aus. Unser Auto sollte in der dünnen Luft effektiv sein“, so der Österreicher.
„Ich denke wirklich, dass wir in der Lage sein sollten, Red Bull und Ferrari wieder ernsthaft herauszufordern.“
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