„Es ist ein merkwürdiges deutsches Phänomen, und niemand kann es sich richtig erklären“, kann Toto Wolff nicht nachvollziehen, wieso es zu keinem Comeback des Deutschland GP kommt
Im Interview mit der Stuttgarter Zeitung bringt der Mercedes-AMG Petronas F1 Team Chef sein Unverständnis über das Fehlen des Traditionsevents im Rennkalender zum Ausdruck.
Deutschland trug ab 1951 jahrzehntelang einen Grand Prix aus. Zwischen 1995 und 2006 gab es sogar zwei Läufe pro Saison. Ab 2014 geriet die Austragung ins Stocken – 2016, 2018 und 2019 fuhr die Königsklasse nochmals in Hockenheim, 2020 gab’s am Nürburgring ein Corona-Rennen.
„Für den richtigen Return on Investment braucht es zunächst jemand, der investiert. Ich frage mich: Sind die politischen und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland so, dass man in einen Grand Prix investieren will?“, vermutet Wolff Interessenskonflikte als Hauptgrund.
An der Attrktivität des Produkts kann es laut Wolff nicht liegen: „Wir sind Hightech, wir sind Innovation, und wir haben die Unterstützung von unzähligen Menschen. Bei mir zu Hause in Österreich unterstützen Politiker aller Couleur das Rennen, weil sie den Mehrwert erkennen.“
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