Toto Wolff relativierte die Kontroverse um das Energiemanagement der neuen Formel 1 und behauptete, dass nur wenige Fahrer damit Schwierigkeiten hätten.
„Es stimmt nicht, dass alle Fahrer verärgert sind, sondern nur einige, die Probleme mit dem komplexen Elektronikmanagement haben. Im Mittelpunkt stehen aber die Fans, und über 90 % von ihnen finden die Rennen jetzt spannend und unterhaltsam,“ so der Mercedes-AMG Petronas F1 Team Chef.
Wolff hob die Bedeutung der Fan-Zustimmung für die Zukunft der Formel 1 hervor und unterstrich die Notwendigkeit der Weiterentwicklung des Sports.
„Der Sport muss sich ständig verändern. Wir müssen die Meinung der Traditionalisten respektieren, die den Sport so sehen wollen, wie er einmal war, und die der neuen Fans, die sagen: ‚Wir mögen es so, und es muss so bleiben.‘ Wir müssen abwägen, was das Beste für die Formel 1 und ihre Fans ist. Momentan sehen wir eine klare Trennlinie.“
Trotz des Erfolgs von Mercedes zeigte sich Wolff offen für eine Anpassung des Qualifyingformats. „Wir könnten noch am Qualifying arbeiten und das Energiemanagement etwas reduzieren. Aber wir arbeiten daran, alle Teams gemeinsam mit der Formel 1 und der FIA.“
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