Riccardo Patrese feierte Landsmann Kimi Antonellis ersten Formel-1-Sieg in China und zeigt sich zuversichtlich hinsichtlich des Potenzials des jungen Italieners.
„Vor einem Jahr, als Antonelli von allen Seiten kritisiert wurde, weil er zu jung sei und man sich fragte, warum Toto ihn ausgewählt hatte, antwortete ich, dass er einfach Zeit brauche,“ so der F1 Vizeweltmeister von 1992.
Patrese kennt Antonelli „seit seiner Kindheit, seit seinen Kartfahrten. Er ist ein guter Freund von mir und meiner Familie, und ich wusste, dass er Talent hat und es schaffen würde. Und ich hatte Recht, dass wir mindestens ein Jahr warten müssten, damit er sich an die Formel 1 gewöhnen kann.“
Der Formelaustria Race Academy Botschafter hob die steile Lernkurve des Teenagers und seine Fähigkeit, mit Druck umzugehen, hervor und deutete an, dass er um die Weltmeisterschaft mitfahren kann.
„Jetzt läuft alles gut – nach den ersten beiden Rennen ist er ganz nah dran an Russell, weil er sehr schnell lernt. Seit seinen Karttagen ist er Druck gewohnt, selbst in der Kart-Weltmeisterschaft ist der Druck enorm.“
„Er kann mit dem Druck in der Formel 1 umgehen, denn er ist es gewohnt, unter Druck zu stehen. Deshalb kann er ein ernstzunehmender WM-Kandidat sein.“
„George Russell wird jetzt wahrscheinlich schlaflose Nächte haben, weil er ständig an Kimi denkt!“
Villeneuve: „Antonelli macht noch zu viele Fehler“
Jacques Villeneuve sieht einen entscheidenden Unterschied zwischen Max Verstappen und Kimi Antonelli – die Fehlerquote.
Marko widerspricht Horners Behauptungen aufs Schärfste
Helmut Marko hat der Behauptung von Christian Horner über sein ablehenendes Urteil gegen den noch jungen Max Verstappen widersprochen.