Bei Mercedes herrscht Ratlosigkeit. Teamchef Toto Wolff muss Kampfgeist zeigen.
„Wir verstehen einige Verhaltensweisen des Autos nicht, die wir in der Vergangenheit immer verstanden haben.“, so Wolff nach der Nullnummer in Australien. Dennoch versucht der Österreicher weiter Optimismus zu versprühen: „Wenn du es richtig machst, kann du ziemlich schnell eine Trendwende einläuten. Du musst halt weiter daran glauben.“
Dennoch bringt die neue Situation den Teamchef merklich an seine Grenzen, sowohl mental als auch zwischenmenschlich. „Wir Österreicher tragen unser Herz auf der Zunge und sehen die Dinge sehr direkt. Ich muss also meine Art zu kommunizieren anpassen, um nicht noch mehr Druck zu erzeugen. Denn das würde uns kaputtmachen.“, erklärt er.
Das Team ist sehr bestrebt, die Fehler am Auto zu beheben, weshalb der Teamchef auch Personalfragen als unangebracht abstempelt: „Wir haben ein physikalisches Problem und kein Philosophisches oder Organisatorisches.“
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