Bei Mercedes herrscht Ratlosigkeit. Teamchef Toto Wolff muss Kampfgeist zeigen.
„Wir verstehen einige Verhaltensweisen des Autos nicht, die wir in der Vergangenheit immer verstanden haben.“, so Wolff nach der Nullnummer in Australien. Dennoch versucht der Österreicher weiter Optimismus zu versprühen: „Wenn du es richtig machst, kann du ziemlich schnell eine Trendwende einläuten. Du musst halt weiter daran glauben.“
Dennoch bringt die neue Situation den Teamchef merklich an seine Grenzen, sowohl mental als auch zwischenmenschlich. „Wir Österreicher tragen unser Herz auf der Zunge und sehen die Dinge sehr direkt. Ich muss also meine Art zu kommunizieren anpassen, um nicht noch mehr Druck zu erzeugen. Denn das würde uns kaputtmachen.“, erklärt er.
Das Team ist sehr bestrebt, die Fehler am Auto zu beheben, weshalb der Teamchef auch Personalfragen als unangebracht abstempelt: „Wir haben ein physikalisches Problem und kein Philosophisches oder Organisatorisches.“
Muss Franco Colapinto für Alonso Platz machen?
Laut japanischen Medien soll Flavio Briatore Pilot Franco Colapinto mitgeteilt haben, sich für nächste Saison ein neues Team zu suchen.
Komatsu: „Arbeiten großartig, aber habe noch zu wenig Budget“
Ayao Komatsu räumte ein, dass das TGR Haas F1 Team trotz der hervorragenden Arbeit seiner Mitarbeiter noch immer nicht mit dem Budgetlimit der Formel 1 arbeiten kann und damit gegenüber der Konkurrenz deutlich benachteiligt ist.