Wolff glaubt nicht an Trickserei von McLaren

„Das sind gute Leute mit Integrität“, sagt Toto Wolff über die Verantwortlichen bei McLaren und glaubt nicht an illegale Machenschaften beim WM-Leader.

Immer wieder wurde dem McLaren Team um CEO Zak Brown, Teamchef Andrea Stella und Chefingenieur Rob Marshall von der Konkurrenz – vor allem Oracle Red Bull Racing – vorgeworfen, unlautere Mittel zu verwenden, um so überlegen zu sein.

Die jüngste Theorie ist, dass der Rennstall aus Woking deswegen viel länger auf einem Reifensatz fahren kann, weil man diesen illegal von innen kühlen würde. Beweise gibt es dafür keine und auch die FIA hat nichts kritisiert.

Daher ist Wolff überzeugt, dass beim Konkurrenten alles mit rechten Dingen zugeht: „In der Vergangenheit haben wir oft gesagt: Schauen wir mal, ob da etwas grenzwertig ist. Aber ich habe keinen Zweifel daran, dass diese Jungs sich an die Regeln halten.“

„Sie haben in den vergangenen Monaten einfach sehr gute Entwicklungsarbeit geleistet und besser als alle anderen verstanden, wie man mit den Reifen umgeht. Das ist völlig legitim,“ so der Mercedes-AMG Petronas F1 Team weiter.

Daher schlägt der Österericher – mit einem Seitenhieb auf Red Bull – vor, dass „wenn jemand bessere Arbeit leistet als man selbst, sollte man nicht gleich sagen, dass da getrickst wird – das ist sowieso die falsche Einstellung. Wir müssen einfach alle besser werden und dürfen am Ende nicht 30 oder 35 Sekunden Rückstand nach 55 Runden haben.“

 

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