Toto Wolff hat bestätigt, dass er die Idee eines Revers-Grid-Rennens als Qualifying-Ersatz abgelehnt hat.
Die Formel 1 wollte für die kommende Saison einige neue Ideen testen. Darunter fällt auch der Vorschlag das Qualifying durch ein Rennen zu ersetzen. An drei Wochenenden sollte statt dem üblichen Qualifying-Prozedere ein Rennen stattfinden, die Startaufstellung für jenes sollte in umgekehrter Reihenfolge des WM-Ranges durchgeführt werden.
Deswegen gab es bereits letzte Woche in Meeting, in dem eben diese Idee besprochen wurde, man konnte sich jedoch nicht auf die Durchführung einigen, da einige Teams strikt dagegen waren. Mercedes-Chef Toto Wolff enthüllt nun, dass auch er gegen diesen Vorschlag war. Er meint, eine solche Idee würde einen Nachteil für den Sport bedeuten und den Fortschritt aufhalten. „Ich habe es getan, weil wir in der F1 die Verantwortung haben, die DNA zu bewahren.“, meint Wolff.
Der Teamchef beteuert weiter, dass er nicht dagegen gestimmt hat, um den Vorteil zu bewahren. Obwohl die Idee erstmal auf Eis gelegt wurde, ist der Vorschlag noch lange nicht vom Tisch. Der Vorschlag das Qualifying-Format zu ändern könnte in Zukunft doch noch zum Einsatz kommen, sollten sich genügend Teams finden, die diesem Vorschlag zustimmen.
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