Toto Wolff warnt die F1 und meint, dass die Budgetobergrenze dringend notwendig ist, um kleinere Teams zu schützen.
Das Mercedes-Team, das in Brackley stationiert ist, hat im Jahr 2017 mehr als 300 Millionen Pfund ausgegeben, doch der Mercedes-Boss meint, dass die Einführung einer Budgetobergrenze notwendig sei. „Die Budgetgrenze muss kommen.“, fordert Wolff.
„Momentan übertreffen sich Red Bull, Ferrari und Mercedes, das müssen wir einschränken – mit einer vernünftig kontrollierten Kostenobergrenze, die es uns erlaubt, unsere Struktur neu zu ordnen, aber nicht umzustrukturieren.“, fügt Wolff hinzu. Er weiß natürlich auch, dass dies nicht über Nacht geschehen kann: „Wir müssen einen vernünftigen Pfad einschlagen, der es uns ermöglich, in den nächsten fünf Jahren an einen niedrigeren Punkt zu gelangen.“
Teams wie Haas werden immer mehr zu Norm, meint Wolff zusätzlich, der die enge Zusammenarbeit von Haas und Ferrari kritisch beäugt. Laut dem Österreicher muss die FIA die Regeln für solche Teams wie Haas verschärfe, allerdings gibt es keinerlei Hinweise, dass Haas und Ferrari gegen irgendwelche Regeln verstoßen.
Wolff befürchtet noch, dass kleine Teams in eine Abhängigkeit gezwungen werden, sollte es kein Budgetlimit geben, da sie alleine im Rennzirkus nicht überleben würden. „Wenn dies zu einem Muss wird, braucht man als großes Team ein kleines Team, um zusammenzuarbeiten und Ressourcen gemeinsam zu nutzen. Als kleines Team wird es zur Voraussetzung, dass man mit einem großen Team zusammenarbeitet, um nicht ganz hinten zu stehen, das sollte nicht der Fall sein.“
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