Wolff: ‚Budgetgrenze muss für alle sinnvoll sein‘

Mercedes-Teamchef Toto Wolff meint, dass die vorgeschlagene Kostenobergrenze für 2021 nur dann umgesetzt werden sollte, wenn sie die Standards aller 10 Teams erfüllt.

Die Formel 1-Teams trafen sich heute mit Liberty Media, um das Reglement ab dem Jahr 2021 zu erörtern, das wesentliche Änderungen sowohl auf der technischen, als auch auf der sportlichen Seite der Motorsport-Serie bringen wird. Vergangenes Jahr präsentierte Liberty den Teams die Entwürfe zum neuen Konzept, nun – 24 Monate vor Beginn der Saison 2021 – fordern diese rasches Handeln.

In den letzten Jahren konnten bedeutende Hersteller wie Mercedes und Ferrari mehr Geld ausgeben und waren somit der Konkurrenz voraus. Um das Feld im Jahr 2021 enger zusammenzuführen, wird erwartet, dass eine Budgetobergrenze eingeführt wird. Wolff hat darauf hingewiesen, dass es sich um einen Plan handeln muss, der für alle Beteiligten sinnvoll ist.

„Ich habe das Gefühl, dass schon eine gewisse Dynamik in diesem Prozess liegt und wir wollen alle verstehen, wie es ab 2021 laufen wird“, sagte der Österreicher. „Mercedes ist natürlich interessiert daran, auf der richtigen Ebene eine Kostenobergrenze einzuführen, die für alle sinnvoll ist. Wir müssen die großen Teams durch eine umsetzbare Art und Weise an Bord holen und sicherstellen, dass die Kosten nicht Jahr für Jahr steigen. Das Reglement ist ein weiterer Baustein, bei dem es wichtig wäre, ihn bis Juni über die Bühne zu bringen. Mal sehen, wie es nächste Woche läuft, aber was ich so höre, sind alle optimistisch.“

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