Bei den Freien Trainings zum Grand Prix von Deutschland am Freitag herrschte auf den Tribünen gähnende Leere
Seit der Deutschland GP erstmals 1970 in Hockenheim stattfand, waren die Tribünen im berühmten Motodrom während der ersten zwei Sessions noch nie so leer. Die Organisatoren des Rennens stehen angesichts der Vorverkaufszahlen vor einem Rätsel und müssen mit dem Schlimmsten rechnen.
Bereits 2010 und 2012 waren die Zuschauerzahlen bereits rückläufig. Vor zwei Jahren waren nur mehr 59.000 Fans an der Strecke. Im Vergleich dazu waren bei der wesentlich kleineren Anlage am Red Bull Ring heuer 95.000 Besucher.
„Wenn man den heutigen Freitag mit den Freitagen in Silverstone und Spielberg vergleicht, ist das eine ganz andere Welt. Wir müssen verstehen, warum das so ist“, war Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff schockiert. Obwohl Wolffs Team, das die Saison beherrscht, ihren Mercedes-Stammsitz quasi ums Eck hat, kommt keiner zusehen.
„Wenn es am gesamten Wochenende so bleibt, dann müssen wir ernsthaft mal darüber nachdenken“, meint Wolff. Spielberg war ausverkauft, Silverstone war bestens besucht und Bernie Ecclestone hat der Traditionsrennstrecke von Monza wegen zu geringer Zuschauerzahlen bereits die Rute ins Fenster gestellt.
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