Die stellvertretende Teamchefin Claire Williams sagt, die verspätete Ankündigung der Reglementänderungen habe dazu beigetragen, dass der FW42 zu spät fertiggestellt wurde.
Das Team verpasste zweieinhalb Tage der ersten Testwoche, dadurch, dass der neue Bolide noch nicht fertiggestellt war. Williams konnte somit erst am dritten Tag zu testen beginnen, insgesamt konnte das Team während des zweiwöchigen Tests 567 Runden abspulen, was sich jedoch als die niedrigste Anzahl aller Teams herausstellte, noch dazu war der FW42 konstant langsamer als der Rest des Feldes.
Während Claire Williams zunächst vorsichtig war, zu viele Details preiszugeben, glaubt sie, dass das geringere Budget ihres Teams durch die späte Ankündigung der aerodynamischen Änderungen zusätzlich strapaziert wurde. „Es gab einige technische Anweisungen, die relativ spät herauskamen, das hat nicht geholfen“, sagte sie gegenüber ‚FormulaSpy‘.
„Es hilft keinem Team wie dem unseren, weil wir nicht über das zusätzliche Budget und die Ressourcen verfügen, um schnell etwas Neues zu beschaffen. Wir haben einen sehr engen Plan mit sehr streng kontrollierten Budgets. Wenn in letzter Minute etwas zu entwerfen ist, müssen wir zusätzliche Ressourcen finden, um noch eine Wende zu machen. Es gab also ein paar solcher Zwischenfälle“, ergänzte Williams.
Beide Fahrer haben sich nicht zurückgehalten und ihre Gedanken darüber, wie weit man mit dem Auto hinter allen anderen liegt, offen preis gegeben, Williams versicherte jedoch, dass sie nun im Zeitplan wären und hart arbeiten, um ihre Ziele für den Saisonauftakt in Australien zu erreichen.
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