2013 war für Williams eine Katastrophe, doch heuer ist Dank harter Arbeit und guter Strategie alles anders
Nach der schlechtesten Bilanz ever mit fünf WM Punkten und Platz neun in der Konstrukteurswertung im Jahr 2013, hat Williams in der heurigen Saison mehr als beeindruckend die Trendwende geschafft.
Sir Frank, und vor allem seine Tochter Claire Williams, haben den Traditionsrennstall umgekrempelt, Mercedes-Power ins Heck des Boliden gebracht und Martini Racing als Partner gewonnen. Dementsprechend groß ist das wieder gewonnene Selbstvertrauen.
„Dieses Team muss Titel gewinnen wollen. Natürlich sind wir kein Werksteam wie Mercedes oder Ferrari. Aber ist Red Bull eines?“ präsentiert sich Chefingenieur Rob Smedley kämpferisch, der sich mit dem Titel „Best of the Rest“ (Anm. hinter Mercedes) nicht zufrieden geben will.
Williams galt vor Saisonbeginn als Geheimfavorit und war in den meisten Rennen hinter den dominierenden Silberpfeilen zweite Kraft.
„Unser Ziel für dieses Jahr war den Umkehrschwung zu schaffen. Wir wollen wieder regelmäßig Rennen gewinnen und uns Titel sichern. Heuer die Mercedes-Antriebseinheit an Bord zu haben, hat uns echten Auftrieb verliehen. Wir sind äußerst zufrieden mit der Situation” strahlt Claire Williams.
Mit 114 Rennsiegen, 128 Pole Positionen und neun WM-Titeln ist Williams das dritterfolgreichste Formel-1-Team aller Zeiten.
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