Nico Rosberg dominiert die Königsklasse derzeit nach Belieben. Gewinnt er in Russland sein viertes Saisonrennen? Kann er am Ende des Jahres endlich Weltmeister werden?
Die Wettquoten von Titelverteidiger Lewis Hamilton fallen bei den Buchmachern derzeit in ein tiefes Loch. Zu dominant waren die bisherigen Auftritt seines Teamkollegen und ärgsten Herausforderers Nico Rosberg. Der deutsche Mercedes-Star hat alle drei Rennen dieser Saison gewonnen und sich so zum Topfavoriten auf die WM-Krone 2016 gemausert. Die Statistik ist auf Rosbergs Seite, denn wer die ersten drei Grands Prix des Jahres gewann, hatte am Ende in der Geschichte der Formel 1 noch immer die Nase vorne.
Aber es gibt sogar einen noch kurioseren Umstand der – wenn man ans Übersinnliche glaubt – Nico in die Karten spielt. Die Zahl 34. Denn vor genau 34 Jahren, 1982, wurde Papa Keke auf Williams Formel 1 Weltmeister. Das alleine ist noch nichts Ungewöhnliches. Aber auch der Vater des britischen Champions von 1996 Damon Hill, Graham, gewann 34 Jahre zuvor, 1962 den ersten seiner zwei Meisterschaften. Und wer weiß, vielleicht gewinnt auch Mick Schumacher 2028 den Titel 34 Jahre nach dem ersten Titel seines Vaters Michael. Zugegeben, es gab auch Piloten wie Nelson Piquet oder Mario Andretti deren Söhne den Titelgewinn ihrer Väter nicht wiederholen konnten, und all das ist mathematische Spielerei. Dennoch ist dieses Omen ein weiterer Puzzle-Stein im derzeitigen Erfolgslauf des „ewigen Zweiten“, wie Nico nach seinen beiden WM-Niederlagen gegen Hamilton von der Presse schon einhellig abgestempelt wurde.
Der gebürtige Wiesbadener möchte dementsprechend beim kommenden Russland GP nachlegen. Allerdings ist die Bilanz des Mercedes-Stars im Olympiaort Sotchi nicht rosig. Bei der Premiere 2014 rutschte Rosberg nach einem Startduell mit Hamilton mit bösem Verbremser in die Sackgasse, wechselte auf die Mediums und kämpfte sich ohne weiteren Stopp durchs Feld noch bis auf Rang 2 vor. 2015 startete Rosberg von der Pole, musste aber den Wagen aus Sicherheitsgründen wegen eines defekten Dichtungsrings und damit eines langen Gaspedals in Runde 7 abstellen. „Ich möchte diesmal in Russland unbedingt gewinnen. Dass es der vierte Sieg in Serie sein würde, darüber denke ich gar nicht nach. Ich konzentriere mich nur auf dieses Rennen“, so Rosberg.
Schon Vorentscheidung?
Weiter lag Hamilton in den drei gemeinsamen Jahren bei Mercedes noch nie hinter dem deutschen Rivalen. Aber 2014 holte er den Rückstand von 29 Punkten, den er nach zwölf von 19 Grands Prix hatte, noch auf und holte den Titel. Daher will auch Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff von einer Vorentscheidung noch gar nichts wissen: „Nico ist zurzeit besser unterwegs. Aber Lewis ist mental stark. Daher habe ich keinen Zweifel, dass es am Ende nochmal ganz eng wird.“
BREAKING NEWS: Williams in Barcelona nicht bei Tests!
Atlassian Williams F1 Team wird aufgrund unvorhergesehener Umstände nicht am Preseason Test in Barcelona teilnehmen!
Audi F1 Team launcht eigene Akademie
Das Audi Revolut F1 Team hat den Launch seines Fahrerentwicklungsprogramms bekanntgegeben.

