Whiting: ‚Verstappens Strafe in Suzuka gerechtfertigt‘

F1-Renndirektor Charlie Whiting ist der Meinung, dass Max Verstappen für den Vorfall in der ersten Runde mit Kimi Räikkönen beim Großen Preis von Japan „klar“ eine Strafe  verdient hatte.

Verstappen hielt es für „ein bisschen blöd“, dass er eine 5-Sekunden-Strafe bekam, weil er von der Strecke abkam und bei seiner Rückkehr auf die Piste Ferrari-Pilot Kimi Räikkönen abdrängte. Charlie Whiting findet jedoch, dass es keinen Zweifel daran gibt, dass der Niederländer für die Art und Weise, wie er auf die Strecke zurückkam, eine Strafe verdient hat.

„Es war ganz klar eine Strafe, weil Max von der Strecke abgekommen und unsicher wieder zurückgekehrt ist“, erklärte Whiting, als er von ‚Motorsport.com‘ nach seinen Ansichten zu dem Vorfall befragt wurde. „Man hat für die nötige Sicherheit zu sorgen, wenn man wieder auf die Strecke kommt und in diesem Fall war Kimi Räikkönen da und wurde von ihm abgedrängt. Also denke ich, dass das ein klarer Fall für die Stewards war.“
Der Renndirektor glaubt, dass der spätere Vorfall, als Verstappen und Vettel sich in der Spoon-Kurve berührten, keinem der beiden Fahrer klar angelastet werden konnte, weshalb auch keine Strafe verhängt wurde. „Stewards geben normalerweise keine Strafen, wenn sie nicht sicher sind, dass ein Fahrer ganz oder überwiegend schuld ist. Die Ansichten werden variieren, aber sie waren der Meinung, dass man keinem der beiden Piloten hier klar die Schuld für etwas geben kann.“
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