F1 Reifenlieferant Pirelli möchte die Show bei Rennen mit leichter Nässe durch einen „Super-Intermediate“-Reifen erhöhen.
Als Sprachrohr der Piloten, hatte GPDA Direktor George Russell den Regenreifen der Italiener nach dem Samstagssprint als „völlig unbrauchbar und sinnlos“ deklariert. Wir erinnern uns – zuerst rollte das Feld rundenlang hinter dem Safety Car hinterher, und als das Rennen freigegeben wurde, ging das halbe Feld an die Box und holte sich Intermediates.
Nun hat sich Pirelli überlegt, wenn die moderne Formel 1 bei heftigem Regen ohnehin keine Rennen bestreitet, könnte man ja den Übergangsreifen für leichte Nässe verbessern und einen „Super-Intermediate“ produzieren.
Laut Mario Isola, Pirelli F1 Projektchef, zeigt der „Super-Inter deutlich bessere Sicht für die Piloten als noch der alte Regenreifen. Bei kalten Bedingungen waren sie bei den Tests in Fiorano und Paul Ricard auch fünf bis sechs Sekunden schneller als die Wets.“
„Wenn die Idee für die Zukunft ist, die aktuelle Situation beizubehalten und bei viel Wasser auf der Strecke die rote Flagge oder das Safety-Car herauszuholen, dann ist es wahrscheinlich die beste Lösung, einen Intermediate-Reifen zu entwickeln, nennen wir ihn Super-Intermediate oder Intermediate Plus, der eher für nasse Bedingungen geeignet ist.“
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