Nico Rosberg möchte in China den dritten Saisonsieg in Folge holen, Stallrivale Lewis Hamilton den dritten in Shanghai hintereinander
Zwei Rennen, zwei Siege, Punktemaximum, 17 Zähler Vorsprung auf den Teamkollegen – besser hätte der Auftakt für Nico Rosberg in seiner „Mission Weltmeistertitel“ gar nicht laufen können. Der Deutsche ist seit der verlorenen Meisterschaftsentscheidung im Vorjahr in bestechender Form, dominiert seinen Stallgefährten Lewis Hamilton. Hatte man Ende 2015 noch geglaubt, dass dies mit einem Abfallen der Spannung bei Hamilton aufgrund des frühzeitigen Titelgewinns zu tun, so wird nun immer deutlicher, dass Rosberg wohl viel mehr der Knopf aufgegangen ist. Auch wenn Rosberg zuletzt als einer der in den „Panama Papers“ Skandal verwickelten Promis genannt wurde – sein Anwalt Christian Schertz dementiert jegliche Anschuldigen – ist nicht zu erwarten, dass der Wahlmonegasse in Shanghai, wo er 2012 seinen ersten Grand Prix Sieg feierte, nicht an seine Topform anknüpfen sollen könnte. „Ich fühle mich momentan klasse. Unser Auto ist enorm stark und die Zusammenarbeit mit meiner Crew läuft perfekt“, kommentiert Rosberg.
Auf der anderen Seite der Mercedes-Box hingegen hängt der Haussegen ein wenig schief. Weltmeister Hamilton wird von zahlreichen Kritikern vorgeworfen, mehr auf Roten Teppichen und bei Freizeitsport-Vergnügen abzuhängen anstatt sich auf seine Rennsaison zu fokussieren. Die vergleichsweise matten Vorstellungen des Briten gießen selbstredend noch mehr Öl ins Feuer. „Mir ist nicht klar, woher diese Äußerungen kommen. Ich komme ja nicht einfach an und steige ins Auto. Keine Sorge, ich mache meine Hausaufgaben sehr wohl. Schließlich bin ich ja nicht durch Glück dreimal Weltmeister geworden.“ Der Champ schlägt also durchaus rauere Töne an. So manch einer hat ihm auch schon geraten, wie Rosberg einen Mentalcoach zu engagieren, um sich auf seine Rennkarriere konzentrieren zu können. Was er davon hält, stellt er eindrücklich klar: „Das ist doch totaler Mist. Mit so jemandem an der Seite Man hörst Du auf, Dir selbst zu vertrauen. Man hört auf viele Kleinigkeiten, aber nicht mehr auf das Wichtige.“ Und wichtig für ihn sei, „hart weiter zu arbeiten und dann, auch ohne technische Probleme, wieder ganz oben am Treppchen zu stehen.“
Vielleicht nicht ganz so viel wie Hamilton, aber doch einiges vor hat man beim neuen Haas F1 Team. Nach den sensationellen Vorstellungen von Romain Grosjean – P6 in Australien und P5 in Bahrain – bei den ersten beiden Saisonläufen, hat man die Ziele bei den Amis nun etwas höher gesteckt. Immerhin liegt Grosjean aktuell mit 18 Zählern auf Platz fünf der WM-Wertung, sogar noch vor Ferrari-Star Sebastian Vettel. „Ab sofort wollen wir versuchen, in jedem Rennen in die Punkte zu kommen. Wir wissen, was unser Auto kann und wir haben zwei gute Fahrer, von denen einer auch viel Pech hatte. Natürlich können wir nicht immer darauf hoffen, Fünfter zu werden, aber Punkte sind sicher drin“, gibt Teamchef Günther Steiner die neue Richtung aus. Deutlich geerdeter gibt sich Grosjean selbst, der meint „Wir müssen auf dem Teppich bleiben und uns auch darauf einstellen, dass es Tage geben wird, an denen es nicht läuft. Alles hängt davon ab, wieviel Leistung wir aus dem Auto quetschen und wie viele Updates wir bringen können.“
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