Mark Webber, der für Porsche in der LMP1 an den Start ging, konnte seinen Boliden nur mehr langsam an die Box retten. Erneuter Ausfall nach seinem Horrorsturz 1999 bei den 24 Stunden von Le Mans.
Trotz guter Leistung – Doppelausfall für Porsche
Nach über 22 Stunden wurde der LMP1-Rennwagen mit der Startnummer 20 von Timo Bernhard, Brendon Hartley und Mark Webber bei dem berühmtesten Langstreckenrennen der Welt durch einen Antriebsdefekt um den verdienten Lohn gebracht. Davor war der Porsche für einige Runden an der Spitze des Feldes wieder zu finden. „Über längere Zeit durften wir sogar Führungsluft atmen“, sagte Matthias Müller Vorstandsvorsitzender der Porsche AG. Auch der zweite Porsche-Prototyp gefahren vom Trio Romain Dumas, Neel Jani und Marc Lieb – konnte seine Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen, wurde aber von einem Getriebeproblem zurückgeworfen. Er überquerte die Ziellinie aus eigener Kraft. „Wir haben bei unserer Rückkehr nach Le Mans eine hervorragende Mannschaftsleistung gezeigt. Der Traum, unseren ersten Einsatz bei diesem Langstrecken-Mythos mit dem Porsche 919 Hybrid auf einem Podestplatz zu beenden, wäre fast in Erfüllung gegangen“, so der Vorstandsvorsitzender der Porsche AG weiter.
Antriebsstrang war schuld an Webbers-Ausfall
Nach einem spannenden Rennauftakt mit wechselhaftem Wetter, zahlreichen Ausfällen und einer vergleichsweise ruhigen Nacht rückte Timo Bernhard mit dem Porsche 919 Hybrid nach 20 der 24 Stunden auf die erste Position vor. Um 12:36 Uhr übergab er sein Auto weiterhin in Führung liegend an Mark Webber. Knapp 20 Minuten später verlangsamte der Australier und rollte rein elektrisch zurück an die Box. Den Schaden am Antriebsstrang konnten die Mechaniker nicht mehr reparieren. Kaum eine halbe Stunde später erlitt das Auto von Marc Lieb einen Getriebedefekt. Der Wagen mit der Nummer 14 wurde um 12:54 Uhr auf Rang vier liegend in die Box geschoben. Der Porsche 919 Hybrid kehrte kurz vor Rennende noch einmal auf die Strecke zurück, wurde aber ebenfalls nicht mehr gewertet.
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