Irgendwie scheint die Geschichte der Gaming Branche jedes Jahr die gleiche – Rekordverkäufe, unfassbare Marktreichweiten. Mit einem geschätzten Umsatz von 165 Milliarden US-Dollar im Jahr 2020 sind hat Gaming die Marke als meistverdienender Mediensektor längst überschritten.
Wie Untersuchungen von Pelham Smithers zeigen, schwillt die Gaming Welle stetig weiter an, aber die treibenden Faktoren haben sich im Laufe der Spielgeschichte eindeutig verschoben.
Pionier Atari – 1970–1983
Am Anfang von allem stand Atari: Frühe Videospiel-Prototypen wurden bereits in den 1960er Jahren in Labors entwickelt, aber es war Ataris Veröffentlichung von „Pong“ 1972, die die Branche auf die Landkarte brachte. Das Arcade-Tischtennisspiel war eine Sensation und zog spielfreudige Verbraucher und Unternehmen an, die damit begannen, ihre eigenen Versionen zu produzieren. Atari verkaufte ab 1975 eine Heimkonsolenversion von Pong und zwei später bereits seine eigene Atari 2600-Heimkonsole Davon gingen erstmals mehr als eine Million Stück über den Ladentisch und schon nach kurzer Zeit erreichte der Arcade-Markt ein völlig neues Level. Nachdem die Veröffentlichung von Pong Klonen für einen leichten Abschwung sorgten, belebte der Release von Space Invaders 1978 den Markt neu. Überall wurden Arcade-Maschinen aufgestellt und neue Franchise-Unternehmen wie Pac-Man und Donkey Kong trieben das Wachstum voran. Bereits 1982 generierten Spielhallen mehr Geld als die Popmusikindustrie.

25 Jahre Windows – Commodore
C64 – die Geburt einer Legende – 1985–2000
Leider wuchs die Spielebranche aber zu rasent und so brach das System ein. Atari wollte von der enormen Nachfrage an Heimkonsolen profitieren und lizenzierte extrem teure Pac-Man und E.T. Versionen. Sie wurden schnell, jedoch in schlechter Qualität, auf den Markt gebracht und kosteten das Unternehmen Millionen. Immer mehr Unternehmen stießen in den Markt, versuchten sich aber mit qualitativ schlechten Spielen und Konsolen, wodurch es weiter bergabging.. Gleichzeitig wurden PCs zum neuen Gaming-Hit, insbesondere mit der Veröffentlichung des Commodore C64 im Jahr 1982. Damit war das Technologie-Rennen eröffnet. In den kommenden Jahren brachte Nintendo (1985) seine Heimkonsole gepaart mit qualitativ hochwertigen Spielen und konsequentem Marketing auf den Markt.. Vor dem Hintergrund von Spielen wie Duck Hunt, Excitebike und Super Mario Bros gelang es Nintendo, den Konsolenmarkt wiederzubeleben. Zusätzlich wollte man seine Vormachtstellung mit dem Game Boy Handheld und dem Super Nintendo Entertainment System weiter untermauern. Zeitgleich trat das Arcade-Unternehmen Sega mit der Mega Drive-Konsole (1988) und wenig später mit dem Game Gear-Handheld in den Kampf ein, wobei der Marketing-Schwerpunkt zum ersten Mal auf der Rechenleistung lag. Sony veröffentlichte 1994 die PlayStation, bei der CD-ROMs anstelle von Kassetten verwendet wurden, um so die Speicherkapazität für einzelne Spiele deutlich zu verbessern. Die PlayStation 1 wurde unfassbare 100 Millionen Mal verkauft. Sogar Microsoft erkannte die Bedeutung von Spielen auf PCs und entwickelte die DirectX-API, um die Programmierung von Spielen zu unterstützen, der erste Ansatz des Unternehmens auf dem Weg zur Xbox.
Vernetztes Spielen – 2001 – Heute
Durch den fast parallelen Aufstieg des Internets und des Mobilfunks, schossen die Einnahmen der Gaming Branche von Millionen in die Hunderte Milliarden Dollar. Grundvoraussetzung war die Realisierbarkeit von Abonnement- und Freemium-Diensten. 2001 startete Microsoft die Xbox Live-Online-Gaming-Plattform, wo sich Spieler durch Monatsabos Zugang zu Multiplayer-Matchmaking- und Voice-Chat-Diensten erkaufen konnten. Die PC Sphäre hielt mit der Veröffentlichung von World of Warcraft 2004 für Massive Multiplayer Online (MMO) dagegen Über 14 Millionen monatlich zahlende Abonnenten sicherten sich am Höhepunkt den Zugang. Die Unternehmen erkannten, dass sie die Spieler nicht nur zuhause, sondern per Mobile Gaming überall erreichen könnten. Nintendo hielt mit aktualisierten Game Boy-Konsolen weiterhin am Handheld fest, Nokia und BlackBerry versuchten, Spiel-Apps in ihre Telefone zu integrieren. Das Apple iPhone war der Durchbruch im Übergang von Spielen zu einer mobilen Plattform. Deren App Store für ihre Smartphones (dicht gefolgt vom Google Store für Android-Geräte) ebnete App-Entwicklern den Weg, kostenlose, kostenpflichtige und Pay-per-Feature-Spiele für den Massenmarkt zu entwickeln, ein Markt, der heute 85 Milliarden US-Dollar jährlich einspielt. Konsolenhersteller – wie Microsoft und Sony – haben inzwischen Cloud-basierte Abonnementdienste eingeführt, Amazon und Google starteten Dienste, die auf mehreren Geräten funktionieren, auch mobil. Unvergessen Pokémon Go, das einen Jahresumsatz von mehr als 1 Milliarde US-Dollar generierte, oder Rekordhalter Grand Theft Auto V mit einer 1 Milliarde US-Dollar in nur drei Tagen. 2020 gibt es weltweit mehr als 2,7 Milliarden Spieler und der Wettkampf um sie wir den Markt weiterhin prägen.
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