Jacques Villeneuve hat Ferrari dafür verurteilt, dass sie aus der Geschichte nicht lernen.
Die Scuderia Ferrari HP fährt auch 2025 weiter hinter den Erwartungen her. Charles Leclerc konnte gerademal drei Podiumsplätze einfahren, und der Sieg von Lewis Hamilton im Sprint von China wiegt für die Fans nicht schwer.
Dementsprechend ist man in Maranello unter Druck und Villeneuve, dessen Vater Gilles heute noch von den Tifosi als Ferrari Legende verehrt, weiß wieso: „Ferrari lernt nie, keine Erwartungen zu schaffen, die dann enttäuscht werden. Auch 2023 sagten sie, es wäre das schnellste Auto aller Zeiten, und dann stellte sich der SF-23 als schrecklich heraus. Sie machen diesen Fehler immer wieder, und ich weiß nicht warum.“
Allerdings versteht der F1 Champion von 1997, warum Teamchef Fred Vasseur nicht wirklich anders handeln kann: „Es wäre logisch und einfach, sich nur auf 2026 zu konzentrieren, aber verstehst du nicht, dass Ferrari sich das nicht leisten kann? Für Ferrari selbst und alle seine Fans in Italien, sie können es sich nicht leisten, den Luxus zu haben, nur an die nächste Saison zu denken.“
„Vasseur steht unter Druck. Das ist Ferrari. Das ist ganz natürlich. Er ist bereits im dritten Jahr. Üblicherweise ist das der Zeitpunkt, an dem die Teamchefs von Ferrari gefeuert werden. Jetzt steigt der Druck wirklich. Teamchef bei Ferrari zu sein, ist wie auf heißen Kohlen zu gehen. Es war schon immer so.“
„Heute entlässt man dort die Fahrer: so erging es Vettel, Alonso, Prost, Mansell. So funktioniert Ferrari. Entweder du erzielst außergewöhnlichen Erfolg und wirst zum Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, oder du findest dich am entgegengesetzten Extrem wieder.“
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