Der frühere Teammanager von Tyrrell, Benetton und Prost, Joan Villadelprat, äußerte sich gegenüber PlanetF1.com extrem abwertend über Helmut Marko.
Der Spanier glaubt, dass es höchst an der Zeit ist, dass sich die Wege von Marko und Red Bull trennen.
„Werft Helmut Marko endlich aus dem verdammten Team raus.“, sagte Villadelprat unverblümt, als er nach Sergio Perez‘ Problemen gefragt wurde.
„Jedes Mal, wenn er den Mund öffnet, ist das Einzige, was er tut, draufzuhauen. Das ist ein Bereich, über den man nicht reden muss, denn wenn die Dinge nicht gut laufen und es für einen Fahrer schwierig ist, braucht man niemanden, der einem sagt, dass man nutzlos ist.“
Für Villadelprat, der unter anderem mit Michael Schumacher zwei WM-Titel bei Benetton holte, ist klar, dass „ein Manager mit dem viele Leute zusammenarbeiten, verschiedene Arbeitsweisen hat. Und natürlich gibt es einige Leute, hinter denen Du immer her sein musst und sie antreiben musst, um sie zu motivieren.“
„Aber es gibt auch Leute, die Du nicht zusammenstauchen darfst. Wenn sie einen Fehler machen, musst Du ihnen Halt geben und sie aufbauen. So hilfst Du ihnen, wieder ihre Topform zu finden.“.
Und laut Villadelprat ist das genau das, „war ein Manager tun sollte, und das, was Christian (Horner) tun sollte. Im Moment gibt es für Red Bull keine bessere Wahl als Checo [Perez].“
Der Spanier ist überzeugt, dass Markos Druck auf Perez „überhaupt nicht hilft. Er hilft Checo nicht und er hilft dem Team nicht.“
„Ich habe mit Marko zusammengearbeitet, habe für ihn fünf Autos in Junior-Kategorien betreut. Darunter waren Fahrer wie Jaime Alguersuari und Brendon Hartley. Ich kenne also den Druck, den er auf die kleinen Kinder ausübt. Das ist völlig nutzlos!“
„Er denkt, dass Schreien eine positive Reaktion hervorrufen wird. Aber das ist nicht der Fall – so zerstört man Menschen, anstatt sie zu drängen.“, schimpfte der „Entdecker“ von Jean Alesi.
Einer der wesentlichen Gründe für Perez‘ Rückfall im Verlauf der Saison liege darin, dass „ein Formel 1 Team natürlich den Wagen in Richtung des Nummer 1 Piloten entwickelt. Es geht immer um den Fahrer, der mehr gewinnt.“
„Aber dieses Fahrverhalten liegt Checo überhaupt nicht. Er hat sogar mit dem Team gesprochen und gebeten, dass sie den Wagen für ihn wieder ein wenig adaptieren. Das taten sie aber nicht.“
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