Nach seinem erfolgreichen Ferrari-Debüt beim GP von Saudi-Arabien steht Oliver Bearman ganz oben auf der Liste für ein Stammcockpit. Vier Teams könnten sich um den 18-jährigen Briten streiten.
Das offensichtlichste Team ist Haas. Bearman hat 2023 Trainingseinsätze für den US-Rennstall absolviert, wo er schon Ex-Teamchef Günther Steiner ins Auge gefallen ist: „Er hatte immer die Kontrolle. Er hat nie probiert, mehr zu tun als er kann.“
Auch Steiner´s Nachfolger Ayao Komatsu hat Bearman auf dem Schirm, wenn es um die Besetzung der Cockpits für 2025 geht. Doch er ist damit nicht der Einzige. „Nach seiner Leistung in Saudi-Arabien dürften einige Teams an ihm interessiert sein, so dass Ferrari genauso gut mit Williams, Sauber oder vielleicht sogar Alpine einen Deal eingehen könnte.“, analysiert Andrew Benson, BBC Formel-1-Chef.
„Es war eine herausragende Leistung, die zu Recht als Anzeichen dafür gewertet wurde, dass er ein potenzieller zukünftiger Star ist.“, so Benson weiter.
Neben Haas könnte auch Sauber eine Anlaufstelle sein. Die Schweizer sind mit Ferrari-Motoren bestückt, weswegen eine gewisse Einflussnahme aus Maranello besteht. Sollte vor allem Valtteri Bottas weiterhin so enttäuschen, wäre ein Tausch durchaus denkbar. Vages Interesse zeigten auch Williams und Alpine. Allerdings scheinen hier andere Hoffnungsträger schon in den Startlöchern.
Bearman, der sich seinen Kindheitstraum Formel 1 nur ungern wieder nehmen lassen will, wird in der Formel 2 nun „Druck machen, um sicherzustellen, dass ich einen Platz in der Formel 1 bekomme – das ist mein Hauptziel für dieses Jahr.“
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