Vettel: ‚Singapur war der Wendepunkt in der Meisterschaft‘

Viele bezeichnen Vettels Ausfall in Hockenheim als den Wendepunkt in der WM, er selbst glaubt, der Zeitpunkt, an dem ihm die Chance auf den WM-Titel entglitt, war beim GP von Singapur. Der Deutsche ist überzeugt, dass sein Ferrari-Bolide ab diesem Rennen nicht mehr die Pace hatte, um es mit Lewis Hamilton aufzunehmen.

„Fortan war das Auto nicht mehr schnell genug, um mit Mercedes mitzuhalten und andere Vorfälle kamen noch hinzu. Fehler, die wir begangen haben. Fehler, die ich begangen habe“, sagt Vettel.

Gemeint sind seine zum Teil selbstverschuldeten Kollisionen, wie in Monza und Austin, nicht aber sein Abflug beim Deutschland-GP, wo er in Führung liegend im Kies landete. „Ich habe mir in diesem Jahr gröbere Schnitzer geleistet, auch wenn es wohl der folgenschwerste war“, meint Vettel. „Wer Druck macht, macht auch mal zu viel Druck. Dafür habe ich mir damals die falsche Kurve ausgesucht.“

Rückblickend sagt der 31-jährige über die Saison 2018: „Es war anders als in früheren Jahren. Trotzdem sollten wir nicht vergessen, dass wir ein starkes Paket gehabt und Rennen gewonnen haben. Auch wenn es ein schwieriges Jahr war, war es ein gutes.“

In den vergangenen beiden Rennen gelang es Ferrari, sich wieder an den Speed der Silberpfeile heranzuarbeiten, trotzdem wartet über den Winter wohl jede Menge Arbeit auf die Mannschaft aus Maranello, wie auch Vettel betont: „Wir sind immer noch dabei, uns zu verbessern. Es gibt aber augenscheinliche Probleme, denen wir uns widmen und die wir in den Griff bekommen müssen. Sonst gelingt der finale Schritt nicht.“

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