Red Bull dürfte an diesem Wochenende in Mexiko wieder das Team sein, das es zu schlagen gilt – aber Sebastian Vettel ist der Ansicht, dass Ferrari durch den jüngsten Aufwärtstrend in der Lage sein wird, die Lücke zu schließen.
Max Verstappen hat die letzten beiden Rennen auf dem Autodromo Hermanos Rodriguez gewonnen, allerdings konnte sich Ferrari im Jahr 2018 die Pole Position sichern und schließlich mit P2 einen Podestplatz einfahren. Obwohl erwartet wird, dass die Rivalen aus Milton Keynes erneut das Tempo vorgeben, glaubt Vettel, dass Ferrari sich beim diesjährigen Rennen gegen den Trend behaupten kann.
„Offensichtlich hat das Rennen in dieser Höhenlage einen Einfluss darauf, wie sich das Auto anfühlt. Wir fahren mit maximalem Downforce im Hinblick auf die Fahrzeugkonfiguration, aber da wir so hoch über dem Meeresspiegel fahren, ist die Luft sehr dünn und die Autos produzieren tatsächlich sehr wenig Abtrieb“, sagt der Deutsche. „Auf der langen Geraden sehen wir denke ich den schnellsten Topspeed der Saison, was es schwierig macht, die Kurven zu bewältigen, weil wir physisch so wenig Abtrieb am Auto haben. Das Auto bewegt sich viel und es ist schwierig, die Reifen zum Laufen zu bringen. Es ist eine relativ kurze, aber keine einfache Runde. In den letzten Jahren haben wir in Mexiko einen Aufwärtstrend verzeichnet, obwohl Red Bull das Team war, das es zu schlagen galt. Aber ich denke, die Lücken zwischen uns werden immer kleiner. Mal sehen, ob wir in diesem Jahr näher kommen“, so Vettels Analyse.
Laut Mattia Binotto hat Ferrari nicht nur einen Podestplatz im Visier, sondern den Rennsieg. „Nach zwei Rennen, in denen wir besser hätten abschneiden können, sind wir entschlossen, in Mexiko zu gewinnen. Wir werden unsere sechste Pole in Folge anstreben und dann versuchen, sie in einen Sieg umzuwandeln“, sagt der Teamchef.
Mekies: „Titelkampf 2025 hat uns Entwicklungszeit für 2026 gekostet“
Laurent Mekies räumte die Folgen des späten Titelkampfs 2025 ein, der sich auf die Leistung 2026 ausgewirkt hat.
Mercedes Vize Lord sorgt sich um Zuverlässigkeitsprobleme
Bradley Lord äußerte sich besorgt über die Leistung von Mercedes und hob den Verlust von 100 Punkten aufgrund von Zuverlässigkeitsproblemen und Schwierigkeiten im Rennmanagement hervor.