Vettel protestiert gegen Grid-Penalty

Im Qualifying in Spielberg sorgte Sebastian Vettel für Aufsehen. Der Deutsche erhielt eine Grid-Penalty, da er Carlos Sainz in Q2 behinderte.

Der Ferrari-Pilot hatte nach Meinung der Rennkommissare Carlos Sainz auf seiner schnellen Runde im Q2 behindert. Dies wurde sogleich mit einer Strafe versehen und somit rückte Sebastian Vettel auf der Startaufstellung drei Plätze nach hinten. Vettel hält dies allerdings für „Quark“, für ihn ist die Strafe sinnlos: „Der Fahrer, der betroffen war, hat gesagt, es war überhaupt kein Ding.“

Vettel hält das ganze Gejammer in der F1 allerdings für Übertrieben und findet die vielen Bestrafungen unnötig: Ich war auch schon auf der anderen Seite. Manch einer hat sich danach dann beschwert, und das hat auch funktioniert. Aber dieses ganze Gemecker und Gejammer – das ist einfach kein Motorsport.“

Vettel der ja schon durch seine Aufforderung nach der blauen Flagge als Running Gag in den sozialen Medien gilt, wehrt sich gegen die Anschuldigungen, selbst ein großer Jammerer zu sein. „Wenn natürlich jeder jammert und dann Gehör findet, ist es auch begründet, dass man jammert. Aber meiner Meinung nach ist das ganze Gejammer einfach zu viel.“

Den Steward will Vettel allerdings nicht die Schuld geben, denn er weiß ihnen sind durch das Reglement die Hände gebunden. „Den Stewards sind auch teilweise die Hände gebunden. Man könnte sagen: kein Schaden, kein Foul. Daran denken wir und darüber sprechen wir, doch das haben wir aktuell nicht gemacht. Ich könnte jetzt lange darüber reden. Letzten Endes fahren wir Rennen und es ist kein Kindergarten.“, betont Vettel.

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