Ferrari-Pilot Sebastian Vettel fordert, traditionelle Rennstrecken nicht aus dem Kalender zu verbannen.
Aus für Deutschland-GP
Vettels Heimrennen in Deutschland wird nächstes Jahr nicht mehr stattfinden. Vor rund einem Monat wurde der Rennkalender für das nächste Jahr bekanntgegeben – 22 Rennen stehen auf dem Programm, unter anderem kommen die Niederlande und Vietnam dazu.
Für ein Rennen in Deutschland wurde kein Vertrag mehr aufgesetzt und auch die Zukunft der Austragungen in Großbritannien und Italien war vorerst unklar. Schlussendlich konnte man sich jedoch einigen und die Königsklasse wird sowohl in Silverstone, als auch in Monza die nächsten 5 Jahre gastieren.
Vettel: ‚Es ist eine Schande‘
Vettel warnte nun, die F1 könne nicht riskieren, historische Rennen zu verlieren und hofft, der Sport wird realisieren, wie wichtig es ist, neue Rennstrecken mit alten, traditionellen im Kalender zu kombinieren. „Vielleicht muss nichts getan werden, vielleicht zeigt das nächste Jahr oder die Zukunft, dass es die Formel 1 in Deutschland geben muss. Ich finde es unmöglich, meiner Meinung nach, dass die Formel 1 Events in Ländern verliert, wo es große Rennen gibt, wie in Großbritannien, Italien und Deutschland. Es ist eine große Schande und es ist womöglich eine Frage des Geldes. Aber wie gesagt, vielleicht muss gar nichts getan werden, wenn man einfach realisiert, dass wir in Deutschland fahren müssen, dass wir in diesen Ländern fahren müssen, reicht das aus, um einen Grand Prix zurückzubringen. Ich hoffe nur, dass wir, wo auch immer wir stattdessen hingehen, dort ein genauso gutes Rennen haben werden wie in Deutschland, mit vielen Menschen auf den Tribünen. Um ehrlich zu sein, bin ich nicht sicher, ob das eine Selbstverständlichkeit ist“, sagte Vettel.
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